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FussballEngland trauert um Sir Bobby Robson

Das Fussball-Mutterland England trauert um Sir Bobby Robson. Der ehemalige Teammanager der englischen Nationalmannschaft starb am Freitag im Alter von 76 Jahren nach einem langen Lungenkrebsleiden.

Robson war von 1982 bis 1990 Teammanager und führte den Weltmeister von 1966 bei der WM-Endrunde in Italien ins Halbfinale gegen Deutschland. Die Three Lions mit Mittelfeldstar Paul Gascoigne scheiterten seinerzeit im Elfmeterschiessen am späteren Weltmeister. Auf Klubebene arbeitete Bobby Robson unter anderem bei Ipswich Town, wo er den UEFA-Pokal gewann, bei der PSV Eindhoven, dem FC Barcelona, dem FC Porto und Newcastle United.

Im St. James' Park in Newcastle hatte der Fussball-Lehrer am vergangenen Sonntag im Rahmen des Revivals zwischen den 90er-Teams aus England und Deutschland einen bewegenden Auftritt, als er, schwer gezeichnet von der Krankheit, vor 30 000 Zuschauern in einem Rollstuhl auf das Spielfeld gefahren wurde. Dort schüttelte er den Stars von einst die Hände und verfolgte danach das Spiel.

Blatter trauert um Robson

Beim Weltfussballverband FIFA ist man über den Tod des einstigen englischen Fussballidols ebenfalls erschüttert. Präsident Joseph S. Blatter: «Ich bin tief betrübt und ergriffen vom Tod von Sir Bobby Robson, einer der grössten Persönlichkeiten des Fussballs. Ich erinnere mich vor allem daran, wie er England bei der FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1990 bis ins Halbfinale und damit zu einem der grössten Erfolge in der Geschichte des Landes führte. Er zeigte stets eine grosse Leidenschaft für den Sport und wird den Fussballfans auf der ganzen Welt fehlen. Im Namen der weltweiten Fussballfamilie möchte ich Sir Bobby Robson für seinen denkwürdigen Beitrag zu unserer schönen Sportart danken.»

(si)

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