England weiter unter Druck
Aktualisiert

England weiter unter Druck

Obwohl die Engländer am vergangenen Samstag gegen Israel drei wertvolle Punkte gewonnen haben, stehen die «Three Lions» morgen Abend gegen Russland erneut unter Erfolgsdruck.

Die Ausgangslage in der Gruppe E (wie Exit) ist weiterhin spannend: Mit dem Sieg vom vergangenen Samstag haben die Engländer einen Platz gut gemacht und liegen neu auf dem dritten Platz, punktgleich mit Israel (17 Punkte). Nach dem aktuellen Zwischenstand liegen jedoch Kroatien (20 Punkte) und Russland (18 Punkte) auf den Euro-2008-Quotenplätzen. Im Vierkampf um die beiden Euro-2008-Startplätze kommt es morgen Abend zur Direktbegegnung England gegen Russland.

Die Blicke richten sich auf Gareth Barry

Da die Engländer weiterhin von der Verletzungshexe geplagt werden (verletzt sind nebst den Langzeitverletzten Beckham, Rooney und Neville die Mittelfeldspieler Frank Lampard und Owen Hargreaves), setzt Trainer McClaren mit grösster Wahrscheinlichkeit erneut auf den Rückkehrer Gareth Barry. Dieser überzeugte bereits am Samstag gegen Israel an der Seite des angeschlagenen Publikums-Lieblings Steven Gerrard (gebrochener Zeh). Der 27-Jährige kam bereits im Jahr 2000 zu ersten Einsätzen mit den «Three Lions», fand aber kurz darauf beim damaligen Nati-Coach Sven-Göran Eriksson keine Gnade. Steve McClaren hingegen entsann sich zu Beginn des Jahres des Aston-Villa-Mittelfeldspielers und setzte ihn am vergangenen Samstag zum ersten Mal in der Startelf ein.

«Die haben keine normalen Torhüter»

Englands Gegner Russland zeigt sich zuversichtlich für das Spiel der Spiele. Gegenüber einem britischen Fussball-Onlineportal erklärte der russische Captain Andrei Arshavin, dass Keeper Paul Robinson klar Englands Schwachpunkt sei. Auch die beiden Ersatz-Torhüter David James und Scott Carson seien nicht besser. Arshavin: «Ich glaube, die haben keine normalen Torhüter.» Der Russe wittert hier die Chance für seine Nationalelf. Doch ist er sich auch bewusst, dass die englische Verteidigung eine der besten Europas ist. «Sie zu durchbrechen wird schwierig», so Arshavin, «aber offen gesagt glaube ich, dass die Engländer einzeln schwache Fussballspieler sind.»

(mon)

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