Aktualisiert 04.04.2009 07:24

IKRK-Geiseln

Entführer drohen erneut mit Enthauptung

Die Entführer von zwei Mitarbeitern des Roten Kreuzes auf den Philippinen haben erneut den Abzug der Regierungsgruppen gefordert und mit der Enthauptung ihrer Geiseln gedroht.

Der Leiter des Philippinischen Roten Kreuzes, Richard Gordon, sagte am Samstag, er habe telefonisch mit dem Anführer der Abu-Sayyaf-Rebellen gesprochen. Wenn seine Forderung erfüllt werde, wolle er über die Freilassung der beiden Europäer verhandeln, habe Albader Parad erklärt. Die Truppen müssten sich zurückziehen, nachdem eine der Geiseln freigekommen sei, habe Parad am Freitag weiter gesagt. Andernfalls werde er tun, was er angekündigt habe.

Die Abu Sayyaf hatten am Donnerstag die Philippinerin Mary Jean Lacaba auf der Insel Jolo auf freien Fuss gesetzt. Über das Schicksal der übrigen Geiseln, des Schweizers Andreas Notter und des Italieners Eugenio Vagni, ist seitdem nichts bekannt. Die drei Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) waren Mitte Januar verschleppt worden. Die Bemühungen um deren Freilassung sind auf höchster Ebene im Gang. (dapd)

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