Entführung von Kristall-Erbin Swarovski vereitelt
Aktualisiert

Entführung von Kristall-Erbin Swarovski vereitelt

Die österreichische Polizei hat die geplante Entführung der Kristall-Erbin Fiona Swarovski verhindert. Nach einem Bericht der «Kronen Zeitung» soll eine rumänische Bande die Entführung geplant haben.

Sie wollten in den Wohnsitz von Swarovski und ihrem Ehemann, dem österreichischen Finanzminister Karl-Heinz Grasser, eindringen und die Unternehmerin verschleppen.

Gerald Hesztera, Sprecher des Bundeskriminalamtes, bestätigte, dass ein erhöhter Personenschutz für das prominente Paar abgestellt worden ist. «Wir ermitteln in alle Richtungen», hiess es. Seit dem Vorfall wird das Paar rund um die Uhr von Beamten einer Sondereinheit bewacht.

«Der Personenschutz ist ausreichend. Die Polizei hat exzellent reagiert», sagte der Sprecher von Grasser, Manfred Lepuschitz, der APA. Das Auffliegen des Falles habe gezeigt, dass derartige Verbrechen in Österreich kaum möglich sind.

Der Entführungsplan flog nach Angaben der «Kronen Zeitung» auf, weil ein Häftling des Innsbrucker Gefängnisses, der bei dem Verbrechen mithelfen sollte, die Polizei informierte.

Die Bande habe bereits Fotos vom Grundstück des Paares sowie Skizzen der Alarmanlagen besessen. Daraufhin wurde sofort der Personenschutz für das Ehepaar angeordnet, das in den vergangenen zwei Jahren immer wieder in die Schlagzeilen der Boulevardpresse geraten ist.

Das österreichische Bundeskriminalamt weigerte sich, weitere Auskünfte zu dem Fall zu geben: «Wir können dazu keine Auskünfte geben, um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden», sagte ein Sprecher am Donnerstag. Eine internationale Fahndung nach den mutmasslichen Tätern wurde eingeleitet. (sda)

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