«Fasnachtsleaks»: Enthüller zeigen weitere Fasnachts-Sujets

Aktualisiert

«Fasnachtsleaks»Enthüller zeigen weitere Fasnachts-Sujets

Die Aufregung um «geleakte» Fasnachts-Sujets ist gross. Bereits sickern weitere Geheimnisse vor dem Morgestraich durch.

von
Benjamin Rosch
«Plan B» lautete das Sujet der Naarebaschi im letzten Jahr.

«Plan B» lautete das Sujet der Naarebaschi im letzten Jahr.

Noch rund 70 Tage dauert es, bis um Schlag 4 Uhr in Basel die Lichter ausgehen und die «Drey scheenschte Dääg» beginnen. Aktivisten machen aber bereits jetzt auf der Internetseite www.fasnachtsleaks.org die Sujets der Fasnächtler publik («20 Minuten» berichtete).

Am Samstagabend wurden mit den Naarebaschi und den Junteressli die Geheimnisse zweier weiterer grosser Cliquen enthüllt. Der Stamm der Naarebaschi wird unter dem Sujet «Holz aalänge, es trifft öbber anderscht» am Cortège auflaufen, die Junteressli vermengen Wladimir Putin, Sepp Blatter und das Littering-Problem zu «Dräggsau – mir sin schweinisch».

Über 100 Kommentare

Junteressli-Obfrau Edith Thalmann war zuerst «kurz schockiert», «inzwischen finde ich aber die Idee der Fasnachtsleaks brillant». Auch Sujet-Obmaa Fabian Petignat von den Naarebaschi nimmt die Enthüllung locker: «Vielmehr beneide ich die Unbekannten um ihre Idee», sagt er.

Anders sehen das viele Leser von «20 Minuten» – über 100 Kommentare gingen zu diesem Thema ein. «Die Verantwortlichen sollen sich schämen», sagt beispielsweise Userin «Any».

Noch deutlicher äussert sich «Luminoso»: «Niemand hat das Recht, Tradition und Brauchtum der Basler Fasnacht derart in den Dreck zu ziehen.» Am Montag will sich das Fasnachts-Comité zu diesem Fall äussern – und dabei das dieses Jahr gut gehütete Geheimnis um die Plakette 2014 lüften.

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