Mit vielen Details: Enthüllungs-Doku über Boris Becker feiert Premiere, während er im Knast sitzt 
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Mit vielen DetailsEnthüllungs-Doku über Boris Becker feiert Premiere, während er im Knast sitzt 

Oscar-Preisträger Alex Gibney hat den verurteilten Tennisstar drei Jahre lang mit der Kamera begleitet. Kommende Woche soll die Doku am Cannes-Filmfestival präsentiert werden. 

von
Lorena Wahrenberger
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Boris Becker wurde die vergangenen drei Jahre von einem Kamerateam begleitet. Kommende Woche soll die Dokumentation am Cannes-Filmfestival gezeigt werden. 

Boris Becker wurde die vergangenen drei Jahre von einem Kamerateam begleitet. Kommende Woche soll die Dokumentation am Cannes-Filmfestival gezeigt werden. 

IMAGO/ZUMA Wire
Oscar-Preisträger Alex Gibney hat während des Filmprojekts Regie geführt.

Oscar-Preisträger Alex Gibney hat während des Filmprojekts Regie geführt.

imago images/ZUMA Wire
Er hat Boris Beckers Leben beleuchtet und bis zur Haftstrafe begleitet.

Er hat Boris Beckers Leben beleuchtet und bis zur Haftstrafe begleitet.

REUTERS

Darum gehts

  • Boris Becker wurde Ende April zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Aktuell sitzt er im Londoner Wandsworth-Gefängnis.

  • Nun wurde bekannt, dass Oscar-Preisträger Alex Gibney den ehemaligen Tennis-Profi seit drei Jahren mit der Kamera begleitet.

  • Die Dokumentation, die sein Leben bis hin zur Verurteilung beleuchtet, ist in der Schlussphase und soll kommende Woche am Cannes-Filmfestival präsentiert werden. 

Erst kürzlich fiel das Urteil des ehemaligen Tennis-Profis: Boris Becker (54) wurde wegen Insolvenzverschleppung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Seit Ende April sitzt der 54-Jährige nun schon im Londoner Wandsworth-Gefängnis, nutzt dort seinen Promi-Status aus und klagt über die Bedingungen der Haftanstalt. Die Geschichte sorgt bei der Öffentlichkeit für grosses Interesse. Was hinter der Kulisse vor sich ging, dürfte schon bald enthüllt werden: Die Sportlegende wurde die vergangenen drei Jahre von einem Kamerateam begleitet. 

Regie geführt hat beim Filmprojekt niemand Geringerer als Oscar-Preisträger Alex Gibney, der mit «Taxi zur Hölle» für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Der Regisseur hat Beckers intimste Momente filmisch begleitet – bis hin zum Packen der Sporttasche für den Haftantritt. Die entstandene Doku soll aktuell fertiggestellt und laut dem «Deadline»-Magazin kommende Woche am Cannes-Filmfestival präsentiert werden. 

«Eine aussergewöhnliche Geschichte»

«Dieser Film über Boris Becker erzählt eine aussergewöhnliche Geschichte», sagte Gibney gegenüber dem Magazin. «Er ist sowohl ein offener Insider-Blick in die Welt des Profi-Tennis als auch ein ergreifendes Porträt des Mannes selbst», beschreibt dieser sein aktuellstes Projekt. Er macht eine Referenz zu Rudyard Kiplings Zitat, das am Eingang zum Centre Court von Wimbledon steht: «Boris ist ein Mensch, der ‹Triumph und Unglück zu begegnen scheint und diese beiden Betrüger genauso behandelt›.» 

Tiefgründige Interviews mit dem engsten Umfeld

Der Film, der von Lorton Entertainment produziert wurde, soll das Leben der Sportsensation beleuchten und seinen Weg bis hin zum Gerichtsurteil begleiten. Dazu gehören unter anderem eine Reihe persönlicher Interviews mit Becker, seinem engsten Umfeld sowie anderen Tennis-Grössen wie Björn Borg (55) und John McEnroe (65).  

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