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Entlassung gefordert

Die Zürcher Justiz muss für einen verurteilten, vermeintlich HIV-positiven Mann einen Therapieplatz finden oder ihn aus der Sicherheitshaft entlassen. Das Bundesgericht hat die Beschwerde des Betroffenen teilweise gutgeheissen. Der Verurteilte hatte 2002 ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer Frau – im Glauben, er sei HIV-positiv, was nicht der Fall war. Das Obergericht hatte den Mann wegen versuchter schwerer Körperverletzung zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt.

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