«Entropia»: Geld scheffeln mit virtuellen Objekten?

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«Entropia»: Geld scheffeln mit virtuellen Objekten?

Eine grosse Stange echtes Geld liess ein Charakter im Rollenspiel «Project Entropia» springen.

«Project Entropia» wird von den Machern als «riesiges virtuelles Universum mit einem reellen Wirtschaftssystem» bezeichnet. Speziell dabei ist, dass sich echte Dollars in die Spielwährung PED um- und wieder zurücktauschen lassen.

Nun hat sich der Amerikaner Jon Jacobs alias Neverdie für ganze 100 000 Dollar eine noch unbenannte Raumstation im Online-Rollenspiel «Project Entropia» ersteigert.

Die Vergnügungsinsel im All bietet neben einem Komplex mit 1000 Wohnungen eine kommerzielle Anlegestelle für Raumschiffe, Einkaufszentren, ein Riesenstadion für Sportevents, Nachtclubs, ein Amphitheater sowie verschiedene Jagdmöglichkeiten.

Bei zurzeit 300 000 Spielern könnte sich Jacobs' Investition auf Dauer durchaus bezahlt machen: Denn zur erworbenen Raumstation gehört auch das Recht, Steuern einzutreiben. Ausserdem besteht die Möglichkeit, sowohl die Wohnungen als auch 100 Marktstände an interessierte Avatare weiterzuvermieten. Die Eröffnung des virtuellen Resorts ist für Ende Dezember geplant.

Dave Schläpfer

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