Eisschnelllauf: Entscheid im «Fall Pechstein» weiter offen
Aktualisiert

EisschnelllaufEntscheid im «Fall Pechstein» weiter offen

Der Internationale Sport-Gerichtshof CAS will den Entscheid im Dopingfall der deutschen Weltklasse-Eisschnellläuferin Claudia Pechstein nicht vor dem 10. November bekannt geben.

Die Berufungsverhandlung der fünffachen Olympiasiegerin gegen den Eislauf-Weltverband ISU war am Freitag im CAS-Sitz in Lausanne nach zwei Sitzungstagen beendet worden.

Die ISU hatte Pechstein nur aufgrund von Indizien, die ihrer Meinung nach Blutdoping beweisen, für zwei Jahre gesperrt. Pechstein soll nach einem Bericht der Zeitung «Der Tagesspiegel» an einer Hämolyse leiden. Bei dieser Blutabnormalität handelt es sich um eine körpereigene Zerstörung der roten Blutkörperchen, die gleichzeitig die Produktion von Retikulozyten erhöht.

Im Falle eines Freispruchs könnte Pechstein damit beim zweiten Weltcup der Saison in Heerenveen (Ho) ihr Comeback geben.

(si)

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