Gipfeltreffen zwischen Brüdern - Entscheidet jetzt Prinz Charles über Andrews Zukunft?
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Gipfeltreffen zwischen BrüdernEntscheidet jetzt Prinz Charles über Andrews Zukunft?

Prinz Charles wurde auf dem Weg Richtung Schloss Balmoral gesichtet. Womöglich trifft er sich dort mit der Queen und Bruder Andrew, den schwere Missbrauchsvorwürfe belasten.

von
Lara Hofer
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Kommt es jetzt zu einem royalen Krisen-Treffen zwischen Prinz Charles (72) und seinem Bruder Prinz Andrew (61), gegen den kürzlich eine Missbrauchsklage eingereicht wurde? 

Kommt es jetzt zu einem royalen Krisen-Treffen zwischen Prinz Charles (72) und seinem Bruder Prinz Andrew (61), gegen den kürzlich eine Missbrauchsklage eingereicht wurde?

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Prinz Charles und seine Frau Herzogin Camilla (73) wurden auf dem Weg zum Anwesen Birkhall in der Nähe von Schloss Balmoral gesichtet, wo sich derzeit auch Andrew und die Queen aufhalten sollen. 

Prinz Charles und seine Frau Herzogin Camilla (73) wurden auf dem Weg zum Anwesen Birkhall in der Nähe von Schloss Balmoral gesichtet, wo sich derzeit auch Andrew und die Queen aufhalten sollen.

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Die Monarchin und ihre beiden Söhne werden dort womöglich besprechen, welcher Schritt als nächstes notwendig ist und ob sich Prinz Andrew (61) öffentlich zu der Missbrauchsklage gegen ihn äussern sollte.

Die Monarchin und ihre beiden Söhne werden dort womöglich besprechen, welcher Schritt als nächstes notwendig ist und ob sich Prinz Andrew (61) öffentlich zu der Missbrauchsklage gegen ihn äussern sollte.

AFP

Darum gehts

  • Am Montag reichte Virginia Giuffre (38) Klage gegen Prinz Andrew ein. Der Grund: Sie sei im Alter von 17 Jahren von dem Royal sexuell missbraucht worden.

  • Der 61-Jährige reiste daraufhin sofort zur Queen nach Schottland.

  • Jetzt wurde auch sein Bruder, Prinz Charles (72), auf dem Weg zum Anwesen Birkhall in der Nähe von Schloss Balmoral gesichtet.

  • Dort komme es nun zu einem royalen Gipfeltreffen, wobei über das weitere Vorgehen rund um den Andrew-Skandal entschieden werden könnte.

  • Die britische Polizei hat derweil bestätigt, dass die Ermittlungen gegen Andrew laufen.

Nur wenige Stunden nach der Missbrauchsklage gegen ihn fuhr Prinz Andrew (61) zu Queen Elisabeth (95) nach Schottland. Die Vorwürfe gegen den 61-Jährigen sind verheerend: Die US-Amerikanerin Virginia Roberts Giuffre wirft dem zweitältesten Sohn der britischen Königin vor, sie im Alter von 17 Jahren missbraucht zu haben.

Jetzt soll wohl Prinz Charles (72) den Andrew-Skandal in die Hand nehmen: Er wurde gemeinsam mit seiner Frau Herzogin Camilla (73) auf dem Weg zum Anwesen Birkhall in der Nähe von Schloss Balmoral gesichtet, wo sich momentan Andrew und die Queen aufhalten sollen. Laut «Daily Mail» kommt es in Balmoral zu einem royalen Gipfeltreffen zwischen den Brüdern und der Monarchin. Es werde nun wohl das weitere Vorgehen rund um den Andrew-Skandal besprochen. Doch was genau soll bei der Krisensitzung entschieden werden?

«Niemand steht über dem Gesetz»

Prinz Andrew hat sich nach wie vor nicht zu der Missbrauchsklage gegen ihn geäussert. Der Druck auf die Königsfamilie wächst. Seit dem folgenschweren TV-Interview des Beschuldigten schweigt dieser zu Giuffres weiterem Vorgehen. Die Queen und ihre beiden Söhne werden nun womöglich besprechen, welcher Schritt als nächstes notwendig ist und ob sich Andrew öffentlich zu der Klage äussern sollte.

Eine Lösung muss schnell gefunden werden. Am Donnerstag teilte Scotland Yard mit, dass die britische Polizei die Ermittlungen gegen Prinz Andrew unterstützen würde. Polizeibeamtin Cressida Dick sagte: «Niemand steht über dem Gesetz.» Die Polizeileiterin offenbarte darüber hinaus, dass eine dritte Untersuchung zur Verbindung zwischen dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und Prinz Andrew bereits laufen soll. Allerdings würde der Royal immer noch als Zeuge, nicht als Verdächtiger, gelten.

Macht Charles seinen Einfluss geltend?

Weil Andrew die Monarchie in einen Skandal gestürzt hat, wird nun also auf höchster Ebene der königlichen Familie diskutiert. Unter anderem geht es darum, ob Andrew sein Haus in der Royal Lodge in Windsor abgeben sollte. Besonders bei Prinz Charles und Prinz William (39) wachse die Empörung über Andrews Verhalten. «Der anhaltende persönliche Skandal bereitet Charles und William, die die Zukunft der Monarchie schützen wollen, viel Kummer», zitierte die Zeitung einen Insider.

Es besteht nun die Möglichkeit, dass Charles seinen Einfluss zunehmend geltend macht – wie seine Präsenz in Schottland zeigen könnte. Spätestens wenn Charles auf dem Thron sitzt, dürfte er über das weitere Vorgehen um Andrew mitentscheiden können.

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