Enttäuschender WM-Start – Unihockey-Frauen verlieren gegen Tschechien
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WM in SchwedenEnttäuschender WM-Start – Unihockey-Frauen verlieren gegen Tschechien

Das erste Gruppenspiel an der WM in Uppsala verlieren die Schweizerinnen trotz einem überzeugendem letzten Drittel gegen Tschechien mit 2:5.

von
Anamaria Peyer
Die Schweizerinnen unterliegen Tschechien im WM-Auftaktsspiel.

Die Schweizerinnen unterliegen Tschechien im WM-Auftaktsspiel.

Claudio Schwarz/swiss unihockey

Darum gehts

Im ersten Spiel an der WM verlieren die Schweizerinnen gegen den stärksten Gruppengegner aus Tschechien. Obwohl beiden Teams anzumerken war, dass es ein wichtiges Spiel für den weiteren Turnierverlauf sein wird, entwickelte sich das Spiel zu einem Schlagabtausch.

Die Schweizerinnen gingen in der 7. Minute durch Julia Suter in Führung. Doch nur drei Minuten später musste sich die Schweizer Torhüterin Monika Schmid erstmals bezwingen lassen. Danach kamen vor allem die Schweizerinnen zu einigen Chancen, die jedoch nicht belohnt wurden – auf der Gegenseite brachte Michaela Mlejnková ihr Team erstmals in Führung. Nach diesem Gegentor wirkten die Schweizerinnen wacher und wollten unbedingt den Anschlusstreffer. Dies gelang ihnen jedoch erst im letzten Drittel, wo Michelle Wicki nach einem schönen Zuspiel mit einem herrlichen Schuss zum Ausgleich traf. Doch ein Fehlpass von Marti brachte wieder die Führung für die Tschechinnen.

Schweizerinnen verschiessen einen Penalty

Danach kamen die Schweizerinnen zu einigen Topchancen, vergaben diese aber. Die Tschechinnen hatten wiederum wenige Chancen, verwerteten diese aber konsequent und gingen 4:2 in Führung. Isabelle Gerig vergab anschliessend einen Penalty, welcher noch die Wende herbeiführen hätte können. Das Sprichwort, wer die Tore nicht schiesst, erhält sie, passte zum Abend der Schweizerinnen. Trotz einer tollen Leistung – besonders im Schlussdrittel – konnten die Schweizerinnen nicht noch die Wende, wie vor zwei Jahren im WM-Halbfinal in Neuenburg, herbeiführen und erhielten 29 Sekunden vor Schluss per Penalty noch das fünfte Gegentor.

Michelle Wiki war nach dem Spiel enttäuscht: «Es hat lange gedauert, bis wir ins Spiel gefunden haben. Am Schluss – vor allem im letzten Drittel – haben wir mit dem Ball dominiert, aber kein Tor gemacht. Das zahlt sich am Schluss aus.»

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