28.06.2020 04:49

Nasa-Wettbewerb

Entwickle ein WC, in das man sich in der Schwerelosigkeit übergeben kann

Ab dem Jahr 2024 will die US-Weltraumbehörde Nasa wieder Menschen zum Mond schicken. Wenn es losgeht, will sie für alle Eventualitäten vorbereitet sein und startet die «Nasa’s Lunar Loo Challenge».

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Neue Toiletten für die Astronauten, die ab 2024 zum Mond fliegen – darauf hofft die US-Weltraumagentur Nasa. Zur Entwicklung beitragen kann jeder – der Wettbewerb ist öffentlich. Zum Erdtrabanten ging es erstmals im Jahr 1959, wie die folgenden Bilder zeigen.

Neue Toiletten für die Astronauten, die ab 2024 zum Mond fliegen – darauf hofft die US-Weltraumagentur Nasa. Zur Entwicklung beitragen kann jeder – der Wettbewerb ist öffentlich. Zum Erdtrabanten ging es erstmals im Jahr 1959, wie die folgenden Bilder zeigen.

Apollo 11 war die Raumfahrtmission, während der erstmals Menschen auf den Mond gelangten. Wegen Fotos wie diesem, ...

Apollo 11 war die Raumfahrtmission, während der erstmals Menschen auf den Mond gelangten. Wegen Fotos wie diesem, ...

Nasa
... diesem oder ...

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Nasa

Darum gehts

  • Die Nasa startet einen Wettbewerb für Weltraum-Toiletten.
  • Konkret hofft sie auf «radikal neue und andere Ansätze zur Sammlung und Lagerung menschlicher Abfälle».
  • Insgesamt drei Preise sind ausgeschrieben.
  • Mitmachen kann jeder mit einer guten Idee.

Die Nasa sucht kreative Ideen für Toiletten für ihre künftigen Mondmissionen. Die beste Idee erhält einen Preis von 20'000 Dollar, heisst es in ihrer Ausschreibung auf der Crowdsourcing-Plattform für Erfinder, HeroX.

Der Anforderungskatalog ist lang. Von dem Wettbewerb erhoffe sie sich «radikal neue und andere Ansätze zur Sammlung und Lagerung menschlicher Abfälle», erklärte die Nasa. Insgesamt schreibt sie drei Preise über 20'000, 10'000 und 5000 Dollar für die kreativsten Ideen aus.

Bonuspunkte, wenn der Kopf nicht in die Schüssel muss

Die Toiletten sollen in der Mondlandefähre zum Einsatz kommen, die 2024 zwei Astronauten zum Erdtrabanten bringen soll. Die neuen Anzüge, die dann zum Einsatz kommen sollen, stellte die Nasa im Oktober 2019 vor:

Die Konzepte müssen laut Nasa viele Kriterien erfüllen: Unter anderem sollen sie auf dem Mond funktionieren, wo die Schwerkraft ein Sechstel der Erdanziehungskraft beträgt, aber auch in der Schwerelosigkeit im All. Die Toiletten sollten klein und nicht lauter sein als eine herkömmliche Badlüftung, für alle Geschlechter funktionieren und sich in fünf Minuten reinigen lassen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Vorgaben zum nötigen Fassungsvermögen.

Bonuspunkte bekommen Konzepte, die es den Astronauten erlauben, sich zu erbrechen, ohne den Kopf in die Toilettenschüssel stecken zu müssen. Bereits im Jahr 2016 hatte die Nasa nach Ideen für ein neues Weltraum-WC gesucht – damit die Astronauten bei Langzeitflügen keine Windeln mehr tragen müssen.

«Teile der Mondlandung wurden nie beschrieben»

Am 21. Juli 2019 jährte sich die Mondlandung zum 50. Mal. Zu diesem Anlass wurde der Dokfilm «Apollo 11» veröffentlicht. Dieser nimmt den Zuschauer noch einmal mit ins All. Die Bilder darin sind so scharf, dass man kaum glauben will, dass sie 50 Jahre alt sind. Verantwortlich für den Wow-Effekt in «Apollo 11» ist Regisseur Todd Douglas Miller. Über 10'000 Stunden Video und 11'000 Stunden Audio haben er und sein Team dafür gesichtet, synchronisiert und arrangiert. Unterstützung bekamen sie dabei von niemand Geringerem als den Apollo-Astronauten selbst. Wie es zu dem Projekt kam und warum es einen Dokfilm wie «Apollo 11» heute überhaupt braucht, hat Miller im Interview erzählt:

(SDA)

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2 Kommentare
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qwerty

28.06.2020, 05:36

Howard Wolowitz ist euer Mann dafür,