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Moderatoren-Voting«Epiney-Nachfolger? Nein, danke!»

Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben Ihre Wahl getroffen: Rapper und Beatboxer Knackeboul ist der beliebteste Nachwuchs-Moderator der Schweiz. Der Voting-Sieger im Gespräch.

von
Kaspar Isler

Satte 26 Prozent der Leserschaft von 20 Minuten Online sähen Knackeboul (30) gerne als Moderator einer grossen Show beim Schweizer Fernsehen. Einziger Schönheitsfehler: Der Berner hat kein Interesse. «Es war nie mein Lebenstraum, Moderator zu werden. Ich bleibe lieber Musiker und Entertainer», verrät der Beatboxer des Jugendsenders «joiz» im Gespräch. «Eine klassische Samstagabend-Show würde mich zu sehr einengen», begründet David Kohler, wie Knackeboul bürgerlich heisst, seine Aussage.

Zur Debatte um die Nachwuchs-Förderung im Leutschenbach hat der Rapper eine eigene Theorie: «Das SF widerspiegelt die Schweizer Mentalität, sicherheitshalber lieber auf Risiken zu verzichten. Für innovatives Fernsehen muss man jedoch den einen oder anderen Leserbrief in Kauf nehmen», kritisiert Knäck. Moderationstitan Sven Epiney ist über alle Zweifel des Newcomers erhaben: «Sven ist ein guter Typ und ein toller Moderator. Für das ältere SF-Publikum ist er ideal.» In Zukunft wird man zur Primetime also auch ohne Knackeboul auskommen müssen. Eine Ausnahme gäbe es jedoch: «Wenn Viktor Giacobbo mal pensioniert wird, würde ich zu Knackeboul & Müller nicht nein sagen», gesteht der Wortakrobat und lacht.

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