Leiche im Schnee: Er flüchtete, tötete und starb
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Leiche im SchneeEr flüchtete, tötete und starb

Eine grausame Tat schreckt die USA auf: Ein Irak-Veteran hat im Nationalpark Mount Rainier eine Rangerin erschossen. Nach einer abenteuerlichen Flucht fand die Polizei den Täter - tot.

Polizisten haben auf der Suche nach dem mutmasslichen Mörder einer Rangerin im US-Nationalpark Mount Rainier am Montag offenbar die Leiche des Verdächtigen gefunden. Die Identität des Toten sei zunächst noch nicht bestätigt worden, man gehe aber davon aus, dass es sich um den gesuchten Mann handle, sagte ein Polizeisprecher. Er sei offenbar gestorben, während er sich auf seiner Flucht durch brusttiefen Schnee schleppte. Man habe ihn mit dem Gesicht im Schnee gefunden. Mit Schneeschuhen ausgerüstete Polizisten einer Spezialeinheit waren ihm auf den Fersen.

Der 24-jährige Veteran des Irakkriegs habe am Sonntag bei einer Schneekettenkontrolle ohne Vorwarnung eine Rangerin erschossen und sei mit seinem Wagen geflüchtet, teilte ein Polizeisprecher mit. Daraufhin starteten die Behörden eine grossangelegte Suchaktion, bei der sie auch versuchten mit Wärmebildkameras aus Flugzeugen heraus den Mann ausfindig zu machen.

Schiesserei in Seattle

Der Mann sei bewaffnet, gefährlich und habe ein militärisches Überlebenstraining absolviert, hiess es. Daher sei der gesamte Nationalpark gesperrt worden. Mehr als 100 Touristen wurden am frühen Montagmorgen unter Polizeischutz aus einem Besucherzentrum des Nationalparks im Nordwesten der USA aus dem Park gebracht.

Der Verdächtige flüchtete laut Polizeiangaben nach einer Schiesserei mit vier Verletzten in der Nähe der Stadt Seattle in die Abgeschiedenheit des Nationalparks. (dapd)

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