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Irak-Fotografen«Er hat sich einfach nicht mehr bewegt»

Unzählige Bilder zeugen vom Irrsinn während des Irakkriegs. Die Nachrichtenagentur Reuters hat die stärksten ausgewählt und die Fotografen gebeten, die Geschichte dahinter zu erzählen.

von
kmo

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heisst es. Und doch ist es immer wieder spannend, die Geschichte erzählt zu bekommen, die hinter einem Foto steckt.

Anlässlich des traurigen zehnjährigen Jubiläums hat die Nachrichtenagentur Reuters besonders eindrückliche Bilder aus dem Irakkrieg ausgewählt und die Fotografen gebeten, nochmals zurückblicken.

Zumindest in der ersten Zeit durften nur sogenannte embedded – eingebettete – Fotografen im Irak arbeiten. Sie konnten sich nicht frei bewegen und nur in Begleitung des Militärs arbeiten, oft wurden ihre Filme und Datenträger konfisziert. Aber auch später war es für Ausländer oft sicherer, sich in militärisch geschützten Räumen aufzuhalten. Und doch ist es den Fotografen immer wieder gelungen, Bilder zu schiessen, die den Einmarsch auch kritisch beleuchten.

Die Fotos in der Bildstrecke (s. oben) sind Momentaufnahmen der alltäglichen Gewalt im Krieg. Und die Fotografen erzählen, wie es zu diesen Momenten kam und wie sie und ihr Umfeld diese erlebt haben.

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