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Shootingstar Kimbra«Er muss mir einfach zuhören können»

The Showcase von 20 Minuten und Samsung zeigte eindrücklich: Die neuseeländische Singer-Songwriterin Kimbra ist aus dem Holz, aus dem Weltstars geschnitzt sind.

von
Kaspar Isler

Der Song «Somebody That I Used To Know» machte Sängerin Kimbra (22) über Nacht zu einer der heissesten Newcomerinnen des Jahres. Am Dienstagabend bewies das erst 22-jährige Ausnahmetalent im Kaufleuten Hof, dass sie kaum Gefahr laufen wird als One-Hit-Wonder zu enden. Bereits kurz nach den ersten Tönen hatte Kimbra ihr Publikum in der Tasche. Spätestens mit dem Überraschungs-Auftritt von «Bonaparte»-Frontmann Tobias Jundt (32) an der Gitarre, war ihr Auftritt über alle Zweifel erhaben.

Sowohl die Musik von Kimbra wie auch ihre Person sind schwer zu fassen: Es scheint, als verzichte sie bewusst auf einen Sterotypen, um dann leidenschaftlich und authentisch – irgendwo zwischen Indie-Mädchen, Pop-Prinzessin und Soul-Diva – zu überraschen.

So facettenreich wie ihre Darbietung sind auch die Quellen, aus denen sie Inspiration schöpft: «Ich vergöttere Künstler wie Prince und Stevie Wonder, aber auch Literaten wie Tolstoi beeinflussen mich in meinen Kompositionen», so Kimbra im Gespräch mit 20 Minuten. Mit der Single «Settle Down» ist ihr ein auditiv wie inhaltlich charmanter Ohrwurm gelungen – rund um das Idealbild einer Familie. Für den eigenen Nachwuchs fehlt der Sängerin aber noch der passende Mann: «Er muss mir einfach zuhören können», so Kimbra. Dies dürfte bei dieser einmaligen Stimme wohl kaum ein Problem darstellen

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