Ballotelli das Maul gestopft: «Er schrie irgendwas auf Englisch ...»
Aktualisiert

Ballotelli das Maul gestopft«Er schrie irgendwas auf Englisch ...»

Lautstark setzt Italiens Mario Balotelli nach seinem Tor gegen Irland zum Jubel an – oder ist es ein Fluchen? Geistesgegenwärtig hält Teamkollege Leonardo Bonucci der Skandalnudel den Mund zu.

von
heg

Mario Balotelli will nach dem 2:0 gegen Irland jubeln, doch Leonardo Bonucci hält ihm den Mund zu. (Video: YouTube/<a href="http://www.youtube.com/watch?v=sn_yG5S_3YQ&feature=related"> goran bibtovic</a>)

Eigenartige Szene kurz vor Schluss der Partie Italien – Irland. Mario Balotelli schiesst mit einer herrlichen Direktabnahme das 2:0 für die Squadra Azzurra. Der Exzentriker gestikuliert mit den Händen Richtung Auswechselbank und reisst das Maul auf. Als möchte er jemandem sagen, seh her, ich schiess die Tore schon. Welche Botschaft Balotelli, der wegen einer leichten Knieverletzung erst eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt wurde, wirklich rüberbringen wollte, ist nicht überliefert.

Jedenfalls muss es eine sein, die Unruhe gestiftet hätte. Denn nur so ist das Eingreifen seines Teamkollegen Leonardo Bonucci zu erklären. Dieser jubelte zwar kurz mit dem Torschützen, hielt ihm aber sofort die Hand vor den Mund, damit dieser nichts sagen konnte. «Er schrie irgendwas auf Englisch, das ich nicht verstanden habe», so Bonucci nach dem Viertelfinaleinzug zu italienischen Medien. «Ich habe ihm die Hand vor den Mund gehalten, weil wir vor dem Match gesprochen hatten und ich ihm Mut zugesprochen hatte.»

Man darf gespannt sein, ob irgendwann auskommt, was Balotelli genau sagen wollte und ob die Geste auf seine Rolle als Auswechselspieler zurückzuführen ist. Da Italien weiter im Turnier ist, wird der 21-jährige Angreifer sicher für weiteres Spektakel sorgen. Auf und neben dem Platz.

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