Für 27 Millionen Franken! Cristiano Ronaldo wechselt zu ManUtd
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Nächster Mega-Transfer ist fixFür 27 Millionen Franken! Cristiano Ronaldo wechselt zu ManUnited

Am Freitagabend verkündet Manchester United den Wechsel von Cristiano Ronaldo. Zuletzt war noch spekuliert worden, dass der Superstar zu Manchester City wechselt.

von
Nils Hänggi
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Ronaldo wechselt zu Manchester United. 

Ronaldo wechselt zu Manchester United.

imago images/Mary Evans
Ronaldo spielt nicht mehr in der Serie A.

Ronaldo spielt nicht mehr in der Serie A.

REUTERS
Der Mann, der sich zuletzt noch über «Respektlosigkeiten» beschwerte, verlässt die Turiner.

Der Mann, der sich zuletzt noch über «Respektlosigkeiten» beschwerte, verlässt die Turiner.

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Darum gehts

  • Juventus Turin verliert Superstar Cristiano Ronaldo.

  • Der Superstar wechselt zu Manchester United.

  • Zuletzt war über einen Transfer zu Manchester City spekuliert worden.

  • In der Champions League treffen Manchester United und Ronaldo unter anderem auf YB.

Der nächste Mega-Transfer ist Tatsache! Superstar Cristiano Ronaldo wird Juventus Turin verlassen und wechselt zu Manchester United. Am Freitagnachmittag verkündeten die Red Devils, sich mit Juventus über einen Wechsel geeinigt zu haben. «Jeder im Verein freut sich, Cristiano zurück in Manchester willkommen zu heissen», so der Club total euphorisch. Bereits zwischen 2003 und 2009 spielte der Portugiese für Manchester United und erzielte in 292 Spielen 118 Tore. Juventus Turin erhält eine Ablöse von rund 27 Millionen Franken für den Superstar, der noch den Medizincheck zu absolvieren hat. Medienberichten zufolge soll Ronaldo bei United 16 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Juventus-Trainer Massimiliano Allegri hatte den bevorstehenden Abgang von Cristiano Ronaldo bereits zuvor bestätigt. «Ich habe gestern mit Cristiano gesprochen und er hat mir mitgeteilt, dass er nicht bleiben möchte. Es ist wahr und ich kann das bestätigen», so der 54-Jährige auf einer Pressekonferenz am Freitag.

Und weiter: «Ronaldo hat am Freitag schon nicht mehr mit der Mannschaft trainiert.» Er werde am Samstag auch nicht im Kader der Turiner für das Heimspiel gegen den FC Empoli stehen. Wütend über diesen Entscheid ist Allegri nicht. Das gibt er zu. Besonnen meint er: «Ich bin nicht enttäuscht von Cristiano. Er hat eine Entscheidung getroffen und so ist es eben.»

«Cristiano ist eine Legende dieses Clubs»

Der 36-jährige Portugiese wechselte 2018 für mehr als 100 Millionen Euro von Real Madrid in die Serie A. Nun geht es in die Premier League. Lange Zeit wurde über einen Transfer zu City spekuliert. Dass er nun zu United wechselt, überrascht ein wenig. Am Donnerstag hatte sich Ronaldo-Berater Jorge Mendes noch mit City-Clubvertretern getroffen. Und verschiedene Medien vermeldeten, dass der Guardiola-Club rund 35 Millionen Franken bietet.

Dann kam aber die Kehrtwende. Ronaldo wechselt zu United, hiess es plötzlich. Fortan ging dann alles ganz schnell. Und ehe es die Fussball-Fans richtig realisierten, bestätigten die United-Verantwortlichen auch schon den Transfer. Dass CR7 nach zwölf Jahren wieder zu United zurückkehrt, wird die Utd.-Fans freuen. Und es ist ja auch eine Hammer-Meldung! Mit dem Club gewann er drei Meistertitel sowie die Champions League in der Saison 2007/08.

Bereits am Freitagmittag äusserte sich Trainer Ole-Gunnar Solskjaer zu den Gerüchten: «Ohne zu viel spekulieren zu wollen: Cristiano ist eine Legende dieses Clubs, wenn Sie mich fragen, der grösste Spieler aller Zeiten. Lasst uns sehen, was passiert.» Und: «Ich hätte nicht gedacht, dass Cristiano Juventus verlassen würde. Wenn er jemals weg will von Juventus, weiss er, dass wir hier sind. Wir haben ein bisschen miteinander gesprochen und ich weiss, dass Bruno Fernandes auch mit ihm gesprochen hat. In den letzten Tagen gab es eine Menge Spekulationen. Er ist ein grossartiger Mensch. Warten wir ab, was mit Cristiano passiert.»

Cristiano Ronaldo spielte zwischen 2003 und 2009 für Manchester United. 

Cristiano Ronaldo spielte zwischen 2003 und 2009 für Manchester United.

imago images/Colorsport

Auch PSG wurde es nicht

Der Abschluss des Mega-Transfers ist das Ende einer irren Posse. Ja, eines wahren Hin- und Hers. In den letzten Wochen hatten mehrere internationale Medien geschrieben, dass Ronaldo zu PSG wechseln wird, wenn Mbappé tatsächlich nicht beim Messi-Club bleiben sollte. Beispielsweise berichtete die spanische Zeitung «AS» davon, dass das Ziel von PSG-Präsident Nasser Al-Khelaïfi schon immer gewesen sei, Messi, Ronaldo und Neymar als Trio in seinem Team zu haben. Auch wurde immer wieder über eine Rückkehr zu Real Madrid spekuliert. Zumindest bis Carlo Ancelotti, der neue Trainer der Königlichen das Gerücht auf Twitter gleich selbst dementierte – mit sehr klaren Worten.

Aber das ist nun alles Geschichte. Was bleibt, ist ein weiteres Fussball-Beben. Und der Fakt, dass dieser Wechsel auch der Champions-League-Gruppe der Young Boys eine schöne Portion Glamour verleiht. Die Berner treffen in der Gruppenphase auf United und dürfen damit auch Superstar Ronaldo im Wankdorf empfangen.

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