Erdbeben erschüttert US-Staat Montana
Aktualisiert

Erdbeben erschüttert US-Staat Montana

Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat Teile des an Kanada grenzenden US-Staates Montana erschüttert.

Bewohner in Washington und Idaho spürten Berichten zufolge am Montagabend ebenfalls die Erschütterung. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des Geologischen Dienstes etwa 21 Kilometer nordwestlich der Stadt Dillon. Berichte über Verletzte oder grössere Sachschäden gab es nicht, an mehreren Häusern in Dillon gingen jedoch Fensterscheiben zu Bruch.

Bewohner berichteten von zwei verschiedenen Beben gegen 22.10 Uhr, die wenige Sekunden auseinanderlagen und insgesamt etwa acht bis zehn Sekunden anhielten. Nach Aussage der Geologen ereignete sich das Beben in 4,8 Kilometer Tiefe unter der Erdoberfläche. Zunächst war die Rede von 40 Kilometern gewesen.

Beben auch in China

(Peking) Ein Erdbeben der Stärke 5,1 erschütterte den Nordosten Chinas. Dabei wurden nach Regierungsangaben vom Dienstag zwölf Menschen verletzt, eine ältere Person erlitt einen Schlaganfall und starb. Betroffen von dem Beben am späten Montagabend war die Stadt Daqing in der Provinz Heilongjiang, wie das Staatliche Seismologische Amt erklärte. Auch in den Städten Quqihar und Harbin war der Erdstoss nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zu spüren.

(dapd)

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