Erdbeben in Asien und der Karibik
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Erdbeben in Asien und der Karibik

Indonesien, Indien, Bangladesch und die Karibik sind am Dienstag von Erdbeben erschüttert worden. Das Erdbebenkontrollzentrum in Hongkong verzeichnete um 1.13 Uhr (Ortszeit) eine Stärke von 6,0. Eine Flutwelle entstand nicht.

In Indonesien war rund sieben Wochen nach dem verheerenden Tsunami die Küste von Sumatra betroffen. Der Chef des Amtes für Meteorologie und Geophysik in der indonesischen Stadt Padang Panjang, Sumarso, erklärte, es haben weder Schäden noch Verletzte gegeben. Auch die Bevölkerung reagierte ruhig und besonnen.

Im nordostindischen Unionsstaat Assam bebte die Erde am Nachmittag (Ortszeit). Das regionale Erdbebenzentrum in Shillong gab die Stärke des Erdstosses mit 5,5 an. Das Zentrum lag den Angaben zufolge in der Stadt Hylakandi. Höhere Gebäude schwankten, Menschen rannten in Panik auf die Strasse. Berichte über Verletzte lagen nicht vor. Zur selben Zeit wurde auch aus dem benachbarten Bangladesch ein Erdbeben der Stärke 4,2 gemeldet. Zwei Stunden später folgte ein Erdstoss der Stärke 4,3, wie das seismologische Observatorium des Landes mitteilte. Betroffen waren die Bezirke Moulvibazar, Sylhet und Chittagong.

In der östlichen Karibik erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,5 am frühen Nachmittag acht Inseln. Sein Zentrum lag vor der Nordküste von Dominica. Es handele sich um ein Nachbeben eines Erdstosses der Stärke 6,3 vom November, der auf Dominica grössere Schäden anrichtete. Das jüngste Beben blieb folgenlos, wie die Behörden des Inselstaats erklärten. (dapd)

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