Erdbeben in der Ägäis fordert Verletzte
Aktualisiert

Erdbeben in der Ägäis fordert Verletzte

Ein Erdbeben hat kurz nach Mitternacht die griechischen Ostägäisinseln und die türkische Ägäisküste erschüttert.

Ein 68-jähriger Mann erlag in der Hafenstadt Izmir einem Herzinfarkt, als er in Panik die Treppe seines Hauses hinunterlief.

Mindestens 15 Menschen seien verletzt und im Spital behandelt worden, sagte Gouverneur von Izmir. In der nahe gelegenen Stadt Urla wurden mehrere Gebäude beschädigt. Der Schulunterricht in Izmir und der gleichnamigen Provinz wurde für einen Tag ausgesetzt.

Nach Angaben des seismologischen Instituts von Athen hatte der Erdstoss die Stärke 6,0 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag etwa 45 Kilometer südwestlich von Izmir.

Das Erdbeben war auch auf den der türkischen Küste vorgelagerten griechischen Inseln wie Chios und Samos zu spüren. Verletzte wurden der Polizei dort nicht gemeldet.

Bereits am Montag war das Gebiet von drei Beben der Stärke 5,6 bis 5,9 erschüttert worden. In Izmir, der drittgrössten türkischen Stadt, hatte es mindestens dreissig Verletzte gegeben.

Fast das gesamte Staatsgebiet der Türkei ist erdbebengefährdet. Vor sechs Jahren starben bei zwei schweren Erdbeben im Nordwesten des Landes rund 20 000 Menschen.

(sda)

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