Aktualisiert 07.01.2020 15:20

Puerto Rico Erdbeben lässt berühmtes Naturdenkmal einstürzen

Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat die karibische Insel Puerto Rico erschüttert. Ein vorangegangenes Beben zerstörte einen bei Touristen beliebten Natur-Hotspot.

von
kat
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Vor dem Erdbeben sah der als Punta Ventana bekannter Touristenspot in Guayanilla, Puerto Rico, so aus.

Vor dem Erdbeben sah der als Punta Ventana bekannter Touristenspot in Guayanilla, Puerto Rico, so aus.

Edgar Gracia
Das Beben brachte den schwebenden Felsen jedoch zum Einsturz.

Das Beben brachte den schwebenden Felsen jedoch zum Einsturz.

Jorge A. Ramirez Portela
Anwohner sind erschüttert. Punta Ventana war eine der berühmtesten Touristen-Attraktionen in Puerto Rico.

Anwohner sind erschüttert. Punta Ventana war eine der berühmtesten Touristen-Attraktionen in Puerto Rico.

Eines von Puerto Ricos Naturwundern wurde durch ein Erdbeben beschädigt. Ein schwebender Fels, der an der Südküste als Punta Ventana bekannt ist, stürzte am Montag infolge eines Bebens der Stärke 5,8 ein.

Eine 22-jährige Anwohnerin sagt gegenüber dem «Miami Herald», dass sie schockiert gewesen sei, als sie den zerstörten Felsen sah. Ein Ort, den sie als Kind immer besucht hatte, war einfach verschwunden. «Es ist zu traurig. Das war eine der grössten touristischen Attraktionen Guayanillas».

Mehrere Nachbeben

Der Erdbebendienst USGS berichtete am Montag über eine Serie von mehr als 15 kleineren Erdbeben und Nachbeben in den Gewässern im Südosten von Puerto Rico. Da auf der Insel der Dreikönigstag gefeiert wurde, waren viele Regierungsbüros und Unternehmen geschlossen.

Am Dienstag wurde die Insel erneut von einem Erdbeben, diesmal der Stärke 6,6, erschüttert. Es wurde keine Tsunami-Warnung herausgegeben. Das Zentrum des Bebens habe in etwa zehn Kilometern Tiefe in der Nähe der Stadt Indios im Südwesten der Insel gelegen, berichtete USGS. Einige Küstengebiete wurden vorsorglich evakuiert – obwohl keine Tsunamiwarnung galt.

Auf der gesamten Insel fiel der Strom aus, berichtete die Zeitung «El Nuevo Día». Nach Angaben der Energiebehörde AEE hatten sich die Kraftwerke automatisch abgeschaltet. In der Gemeinde Guayanilla, in der Indios liegt, seien mehrere Gebäude eingestürzt, sagte ein Sprecher der Zeitung.

(kat/sda)

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