Stärke 4,7 auf der Richter-Skala - Erdbeben nahe Wien war bis in die Schweiz zu spüren
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Stärke 4,7 auf der Richter-SkalaErdbeben nahe Wien war bis in die Schweiz zu spüren

In Natschbach, einer Ortschaft rund 70 Kilometer südwestlich von Wien, bebte am Dienstagabend die Erde. Das Beben der Stärke 4,7 war sogar in der Schweiz spürbar.

von
Karin Leuthold
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Das Beben der Stärke 4,7 in Österreich war laut ETH in der Schweiz zu spüren.

Das Beben der Stärke 4,7 in Österreich war laut ETH in der Schweiz zu spüren.

Symbolbild: Screenshot ETH
Das Epizentrum lag in der Ortschaft Natschbach etwa 70 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Wien.

Das Epizentrum lag in der Ortschaft Natschbach etwa 70 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Wien.

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Mit einer Stärke von 4,7 bebte am Dienstag gegen 18.25 Uhr die Erde in Österreich. Das Epizentrum lag in der Ortschaft Natschbach etwa 70 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Wien. Die Erschütterungen waren laut ZAMG in der ganzen Gegend – bis nach Wien, Neunkirchen und Gloggnitz – deutlich zu spüren, wie Heute.at berichtet.

Schäden sind bis anhin keine bekannt. Doch bei einer Stärke von 4,7 seien im Bereich des Epizentrums leichte Gebäudeschäden möglich, schreibt «Heute». Fotograf, Feuerwehrmann und Familienvater Patrick Lechner erzählt: «Wir waren gerade im Kellerstüberl. Es war ein ordentlicher Rumpler. Im ersten Moment dachte ich an einen Sattelschlepper.» Auch in der Schweiz war das Beben zu spüren, wie der Erdbebendienst der ETH auf seiner Website bekannt gibt.

Im südlichen Niederösterreich gab es in den letzten Jahren häufig kleinere Beben, mit einer Magnitude von 2 bis 3,5. Das letzte Erdbeben mit Gebäudeschäden ereignete sich im Jahr 1972 in Seebenstein (Neunkirchen) mit einer Magnitude von 5,3. Damals wurden sogar Gebäude in Wien beschädigt.

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