Um 1.16 Uhr früh: Erdbeben reisst Walliser aus dem Schlaf
Aktualisiert

Um 1.16 Uhr frühErdbeben reisst Walliser aus dem Schlaf

In der Nacht auf Sonntag bewegte sich im Unterwallis spürbar die Erde. Das Beben dürfte aber zu schwach gewesen sein, um Schaden anzurichten. Das Wallis ist das Gebiet mit dem höchsten Erdbebenrisiko.

von
hhs
Im Unterwallis zwischen Martigny und Sierre lag das Epizentrum des Bebens vom 7. April.

Im Unterwallis zwischen Martigny und Sierre lag das Epizentrum des Bebens vom 7. April.

Ein Leserreporter aus dem Wallis schreibt, er sei durch das Beben aufgewacht. Ein anderer erklärt, er habe seinen Schrank wanken sehen. Laut mehreren Berichten dauerte das Beben mehrere Sekunden. Wie auf der Website des Schweizerischen Erdbebendiensts (SED) zu erfahren ist, hatte das Beben von 1.16 Uhr eine Stärke von 2,7 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag zwischen Martigny und Sierre. Ein erstes, schwächeres Beben hatte es kurz nach Mitternacht ganz in der Nähe gegeben.

Zuletzt hatte die Erde in der Schweiz Ende Februar gebebt. Was der SED damals nach dem Beben im Tessin mit einer Stärke von 3.0 auf der Richterskala geschrieben hat, dürfte auch für das Wallis gelten: Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.

Erdbeben, die stark genug sind, um gespürt zu werden, sind in der Schweiz keine Seltenheit: Sie kommen laut SED durchschnittlich rund zehnmal pro Jahr vor. Das Wallis ist die am stärksten gefährdete Region, gefolgt von Basel. Zuletzt war das Tal Anfang Februar von einem leichten Erdbeben mit Stärke 3,2 erschüttert worden.

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