05.07.2014 00:48

Keine Tattoos

Erdogan tadelt jungen Fussballer

Der türkische Fussballer Berk Yildiz hat ein Tattoo am Handgelenk. Regierungschef Recep Tayyip Erdogan bemerkte es und fragte ihn: «Warum verletzt du deinen Körper?»

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan mag keine Tattoos - und duldet diese bei jungen Hoffnungsträgern seines Landes schon gar nicht.

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan mag keine Tattoos - und duldet diese bei jungen Hoffnungsträgern seines Landes schon gar nicht.

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan mag keine Tattoos - und duldet diese bei jungen Hoffnungsträgern seines Landes schon gar nicht. Beim Besuch eines Trainingszentrums der türkischen Nationalmannschaft am Freitag in Istanbul traf Erdogan auf das 18-jährige Talent Berk Yildiz.

In einer in sozialen Netzwerken verbreiteten Videosequenz ist zu sehen, wie er den jungen Fussballer zurechtweist, als er an dessen Handgelenk eine Tätowierung bemerkt: «Was soll das mit der Tätowierung? Warum verletzt Du Deinen Körper?»

Islam verbietet Tätowierungen

Yildiz solle das lassen und sich diesbezüglich «nicht von Ausländern reinlegen lassen», empfahl Erdogan. Ausserdem könnten Tattoos Hautkrebs hervorrufen. Der junge Fussballer versprach daraufhin dem Ministerpräsidenten, er werde sich die Tätowierung wieder entfernen lassen.

Die seit einem Jahrzehnt amtierende islamisch-konservative Regierung Erdogans steht in der Kritik, sie versuche mit allen Mitteln, der türkischen Gesellschaft ihre islamischen Wertvorstellungen aufzudrücken. Der Islam verbietet Tätowierungen, bei den jungen Städtern in der mehrheitlich muslimischen Türkei sind diese jedoch sehr beliebt. (sda)

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