Aktualisiert 05.01.2011 18:58

Bern-Mittelland Regionalkonferenz

Ereignisreiches erstes Jahr

Die seit einem Jahr operativ tätige Regionalkonferenz Bern-Mittelland will 2011 den direkten Kontakt mit und unter den 97 Mitgliedsgemeinden intensivieren.

Bei den Teilprojekten sollen die verschiedenen Gemeinden möglichst frühzeitig einbezogen werden.

Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland blicke auf ein ereignisreiches erstes Jahr zurück, teilte diese am Mittwoch mit. «Der Wille, unsere Organisation mitzugestalten und mitzutragen, ist da», wird Präsident Beat Giauque in der Mitteilung zitiert.

An zwei Regionalversammlungen haben die Gemeindepräsidien zustimmende Beschlüsse zu allen Vorlagen gefasst. Zudem führte die Regionalkonferenz zu zwei grundlegenden Geschäften Vernehmlassungen durch: zu den Kulturverträgen 2012-2015 und zum Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK).

Derzeit wertet die Regionalkonferenz die rund 200 Stellungnahmen aus der Mitwirkung zum RGSK aus. Demnach wird die strategische Stossrichtung der Richtplanung mehrheitlich begrüsst. Die detaillierten Resultate werden voraussichtlich im ersten Quartal 2011 präsentiert.

Die Konsultation zu den Kulturverträgen 2012-2015 bei den Gemeinden ist mit grosser Mehrheit positiv verlaufen, wie es weiter heisst. Mit den vier grossen Kulturinstitutionen - Historisches Museum, Kunstmuseum, Zentrum Paul Klee, Konzert-Theater-Bern - wurden neue Verträge ausgehandelt. Diese werden der Regionalversammlung im März zur Genehmigung unterbreitet.

Zu den bisherigen Fachbereichen Raumplanung, Verkehr, Kultur und Neue Regionalpolitik sind neu Soziales und Wirtschaft dazugekommen. Damit will die Regionalkonferenz ihren Anspruch intensivieren, weitere Aufgaben im regionalen Verbund zu lösen.

(20 Minuten/sda)

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