Holofernes: «Erfolg ist nicht gut für das Herz»
Aktualisiert

Holofernes«Erfolg ist nicht gut für das Herz»

Seit heute gibt es im iTunes-Store einen Vorgeschmack auf das neue Album von Wir sind Helden. 20 Minuten traf Sängerin Judith Holofernes und Gitarrist Mark Tavassol zum Interview.

von
Niklaus Riegg
Wir sind Helden mit Judith und Mark (2. v. r.).

Wir sind Helden mit Judith und Mark (2. v. r.).

Ihr habt drei Jahre pausiert. Was macht denn ein Musiker, wenn er keine Musik macht?

Tavassol: Jeder von uns war auf seine Art und Weise kreativ. Ich habe an verschiedenen Musikprojekten gearbeitet, die anderen haben ihre Familien vergrössert.

Eure letzte Platte war im Vergleich mit den Vorgängern nicht so erfolgreich. Wie wichtig ist der Erfolg?

Holofernes: Er ist sehr zwiespältig. Bringt Spass, aber halt auch viel Dreck. Und zu viel Erfolg ist nicht unbedingt gut für das Herz.

Aber ein Stück weit seid ihr davon abhängig – die meisten von euch haben ja jetzt Familien.

Holofernes: Klar, mit den Kindern kann man nicht mehr mit einem kleinen Sprinter durch Europa touren. Und dafür muss man erst mal eine ­gewisse Anzahl Platten verkaufen.

Also wird es auf Tour einen Extra-Bus für die Kleinen geben?

Holofernes: Ich glaube ja, unter all den himmelfahrtskommandoartigen Lösungen ist das die plausibelste. Es gibt schon einen Plan von einem Drei-Baby-Bus!

Wir sind Helden: Drei Songs bei iTunes

Seit heute gibt es im iTunes-Store den ersten Song «Was uns beiden gehört» vom neuen Wir-sind-Helden-Album «Bring mich nach Hause» zu kaufen. Am Freitag folgt mit dem Titeltrack der zweite Song, eine Woche später das Lied «Alles». Das ganze Album steht dann ab dem 27. August in den Läden.

Deine Meinung