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ZürichErhalten Hoppers Hilfe von der FDP?

Dass die Stadt GC keine Mietzinsreduktion gewähren will, stösst nicht bei allen Politikern auf Zustimmung. Die FDP überlegt sich, dem in Not geratenen Klub mit einem Vorstoss zu helfen.

von
Regina Ryser
Wo spielt GC künftig? (keystone)

Wo spielt GC künftig? (keystone)

«Dank GC können tausende Kinder ihre Freizeit sinnvoll gestalten – auch deshalb sind wir über den Entscheid frustriert», sagt GC-Präsident Urs Linsi. Letzte Woche hat der Stadtrat Zürich entschieden, den Hoppers keine Mietzinsreduktion für das Letzigrund-Stadion zu gewähren (20 Minuten berichtete). Schwer enttäuscht ist Linsi auch von Zürichs Politikern: «Wir fühlen uns von ihnen im Stich gelassen.»

Ganz so alleine, wie Linsi meint, steht der Klub aber nicht da: «GC soll auch weiterhin in der Stadt spielen können – wir überlegen uns, einen entsprechenden Vorstoss zu lancieren», sagt Urs Egger, FDP-Gemeinderat und Präsident des Stadtzürcher Fussballverbands. Er wolle sich mit den anderen Parteien beraten, um eine Lösung zu finden, die beiden Zürcher Fussballklubs helfen könnte. «Schafft es der FCZ nicht in die Champions League, geht es ihm in zwei Jahren finanziell auch nicht mehr gut», gibt ­Egger zu bedenken. Deshalb möchte er die Mietbedingungen für beide Klubs anpassen, bis das neue Fussballstadion steht. Mit seinem Anliegen stösst Egger sowohl bei SP als auch Grünliberalen auf taube Ohren. Beide Parteien sind sich einig: Für die Schieflage sei GC selbst verantwortlich – nun die hohle Hand bei der Stadt zu machen, sei inakzeptabel. SP-Fraktionspräsidentin Min Li Marti räumt aber ein: «Über die Sicherheitskosten würden wir nochmals mit uns reden lassen.»

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