Aktualisiert 09.12.2007 17:58

Eric Borgos nur mässig erfolgreiche Heimkehr

Eric Borgos Name schmückte bis vor einigen Jahren beinahe jedes Wochenende einen Zürcher Flyer. Dann machte er sich daran, die Welt zu erobern. Am Wochenende kehrte er zurück.

Am Freitag kehrte der Waadtländer Eric Borgo an die Plattenteller zurück, die ihm aus alten Spider-Galaxy-Zeiten noch bestens vertraut gewesen sein dürften. Bloss heisst der Club mittlerweile Embargo, und aus dem urbanen Sodom und Gomorrha ist längst eine Location für ein Publikum mit Sinn für qualitativ hochwertige, elektronische Musik geworden.

Dieses schien an diesem Abend jedoch anderweitig beschäftigt zu sein: Der Club war bloss zur Hälfte gefüllt, und so verpuffte Borgos Set, normalerweise ein Garant für Sauna-ähnliche Club-Temperaturen, weitgehend: Die Tanzenden freuten sich über ungewöhnlich viel Bewegungsfreiheit und die Musikfans über einen Borgo-Gig in ganz intimem Rahmen.

Der unter dem Namen Musica Hypnotica durchgeführte Event unterstrich somit einmal mehr, wie unberechenbar das hiesige Ausgehvolk ist. Es bleibt zu hoffen, dass engagierte Veranstalter wie jene, die für diese Party verantwortlich zeichneten, nicht irgendwann entnervt die Segel streichen.

Alex Flach

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