Nach Gewinnhalbierung: Ericsson streicht 5000 Stellen
Aktualisiert

Nach GewinnhalbierungEricsson streicht 5000 Stellen

Nach einer Halbierung seines Gewinns im Jahr 2008 streicht der schwedische Mobilfunkhersteller Ericsson 5000 Stellen. Das sind 6 Prozent der bisher 79 000 Arbeitsplätze.

Probleme bereiten dem Hersteller von Ausrüstungen für Mobilfunknetze auch die Verluste des Handyherstellers Sony Ericsson. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sony meldete vergangene Woche einen Verlust von 187 Millionen Euro im vierten Quartal.

Ericsson meldete für das Gesamtjahr 2008 einen Umsatzanstieg um 11 Prozent auf knapp 209 Milliarden Kronen (19,4 Milliarden Euro). Der Nettogewinn brach allerdings um 48 Prozent auf 11,3 Milliarden Kronen (gut 1 Milliarde Euro) ein.

Im vierten Quartal sank der Gewinn um 31 Prozent auf 3,9 Milliarden Kronen (362 Millionen Euro), obwohl auch dank der schwächeren Krone der Umsatz um 23 Prozent auf 67 Milliarden Kronen stieg.

Der weltweit führende Hersteller von mobiler Breitband-Infrastruktur veröffentlichte nach eigenen Angaben die Quartalsergebnisse eine Woche früher als geplant, weil sie die Markterwartungen übertroffen hätten. Ericsson-Chef Carl-Henric Svanberg nannte die Ergebnisse seines Unternehmens im abgelaufenen Jahr solide, wenn man von Sony Ericsson absehe.

(dapd)

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