Tödlicher Sturz: Eritreerin wurde nicht aus dem Tram geschubst
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Tödlicher SturzEritreerin wurde nicht aus dem Tram geschubst

Rund 20 Zeugenaussagen zeigen, dass die 29-jährige Eritreerin am vergangenen Mittwoch wohl nicht aus dem Tram geschubst wurde. Die Todesursache ist aber weiterhin unklar.

von
wed
Die 29-jährige Eritreerin war am Mittwoch aus einem solchen Tram 2000 der VBZ gestürzt - und später im Spital gestorben. (Bild: Keystone/Ennio Leanza)

Die 29-jährige Eritreerin war am Mittwoch aus einem solchen Tram 2000 der VBZ gestürzt - und später im Spital gestorben. (Bild: Keystone/Ennio Leanza)

Betreffend den tödlichen Sturz einer 29-jährigen Eritreerin aus einem Tram in Zürich-Wollishofen am Mittwoch gibt es neue Erkenntnisse. Laut der Stadtpolizei Zürich wurden in den vergangenen Tagen rund 20 Personen mündlich oder schriftlich durch Detektive befragt.

Anhand der gemachten Aussagen steht eine Dritteinwirkung im Zusammenhang mit dem tödlichen Sturz der 29-jährigen Frau nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht im Vordergrund. Die Todesart ist jedoch nach wie vor unklar und wird weiterhin im Institut für Rechtsmedizin abgeklärt. Ebenso sind die spurenkundlichen Auswertungen des Forensischen Instituts Zürich der Stadt- und Kantonspolizei im Gange. Auch die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei sind noch nicht abgeschlossen.

Augenzeugin sagte, sie sei geschubst worden

Die Eritreerin war am Mittwoch in Zürich-Wollishofen aus einem Tram gestürzt und später im Spital an ihren schweren Kopfverletzungen gestorben. Gegenüber Tele Züri sagte eine Augenzeugin, ein Mann habe die Frau aus dem Tram gestossen.

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