Strichkampf: Erlebt der SCB sein Scheitern vor dem TV mit?
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StrichkampfErlebt der SCB sein Scheitern vor dem TV mit?

Spannung pur: Das prickelnde Finale am Strich und drei mögliche Szenarien im Vierkampf um die letzten beiden Playoff-Plätze.

von
Marcel Allemann

1.  Das Gähn-Szenario: Der neutrale Hockeyfan hofft zweifellos auf Hochspannung bis ganz am Schluss. Doch es kann auch anders kommen: Nämlich so, dass bereits heute um 22 Uhr alles klar ist und etwa die beiden «Grossen», Kloten und Bern, vorzeitig durch sind. Dies zum Beispiel dann, wenn Kloten im Heimspiel gegen die SCL Tigers zwei Punkte holt, der SCB gegen Lausanne nach 60 Minuten gewinnt und Ambri in Biel nicht mehr als einen Punkt holt.

2.  Das Patt-Szenario: Es wäre irr, aber es ist möglich, dass Kloten, Bern, Lausanne und Ambri am Samstagabend alle gleich viele Punkte (66, 67 oder 68) auf dem Konto haben. In diesem Fall würden sich aufgrund der Punkte aus den Direktbegegnungen in jedem Fall Bern und Lausanne für die Playoffs qualifizieren.

3.  Das SCB-Horrorszenario: Es wäre der absolute Wahnsinn. Während Ambri mit einer Niederlage gegen Biel vorzeitig scheitert, gewinnt Lausanne gegen Bern, aber verliert gegen Servette und kommt auf 67 Punkte. Genauso wie der SCB, der nach der Niederlage gegen Lausanne am Samstag Fribourg schlägt. Kloten verliert heute gegen die SCL Tigers und erreicht morgen beim Rückspiel im Emmental ein Unentschieden nach 60 Minuten. Die Zürcher hätten somit ebenfalls 67 Punkte, was wegen der Direktbegegnungen aber nicht reicht. Im Penaltyschiessen gewinnt Kloten und schafft es zusammen mit Lausanne (besser aus den Direktbegegnungen gegen Bern) in die Playoffs. Der SCB muss also im TV mitansehen, wie er noch in die Abstiegsrunde versenkt wird.

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