Reaktionen: Erleichterung über die Rettung des FC St. Gallen
Aktualisiert

ReaktionenErleichterung über die Rettung des FC St. Gallen

Die Fans des FCSG sind erleichtert, dass der Club gerettet wurde. Doch für viele gibt es einen Wermutstropfen: Der Verbleib von Bill Mistura als CEO.

von
Sascha Schmid
Die meisten Fans des FC St. Gallen sind froh, dass der Club nicht in der 1. Liga landet.

Die meisten Fans des FC St. Gallen sind froh, dass der Club nicht in der 1. Liga landet.

Die ganze Ostschweiz zitterte die letzten Wochen um den FC St. Gallen. Am Freitag gab Investor und neuer VR-Präsident Dölf Früh Entwarnung: «Heute können wir mit grosser Erleichterung sagen: Die Gesellschaften rund um den FC St. Gallen sind gerettet.» Damit ging ein Aufatmen durch die Ostschweiz. «Ich glaube viele Fans sind in erster Linie erleichtert, dass wir nicht in die 1. Liga müssen», so Marco Latzer von der Fan-Site fcsginfo.ch. Sauer stösst vielen aber der Verbleib von Bill Mistura als CEO der FC St. Gallen Event AG auf. Im Fan-Forum werden viele nicht müde, ihn zum Teufel zu wünschen. Andere sehen es pragmatisch und sehen darin «eine Kröte, die wir schlucken müssen». Gleichzeitig sind viele froh, dass der ehemalige FCSG-Präsident Dieter Fröhlich nicht mehr dabei ist.

Viele Fans haben sich derweil auch bei Dölf Früh bedankt: «Ich habe viele positive Reaktionen erhalten. Wegen der feindseligen Stimmung im Vorfeld war ich sehr überrascht darüber.» Zufrieden zeigt sich auch SP-Politiker und Fan Daniel Kehl: «Ich empfinde Genugtuung und auch Bestätigung, dass eine private Lösung möglich war.» Die Forderung, der Kanton solle 5 Millionen Franken Schulden von der Stadion AG übernehmen, findet er hingegen daneben.

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