Absturz ins Schwarze Meer: Ermittler schliessen Anschlag nicht mehr aus
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Absturz ins Schwarze MeerErmittler schliessen Anschlag nicht mehr aus

Nach dem Absturz eines russischen Militärflugzeugs vor Sotschi mit 92 Personen an Bord schliessen die Ermittler nun eine Explosion aus – nicht aber ein Attentat.

von
pat
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Eine erste Überprüfung hat ergeben, dass die Blackbox offenbar nicht ernsthaft beschädigt ist. (27. Dezember 2016)

Eine erste Überprüfung hat ergeben, dass die Blackbox offenbar nicht ernsthaft beschädigt ist. (27. Dezember 2016)

Keystone/Rossiya One TV Channel photo via AP
Erste Untersuchungen des Flugdatenschreibers haben zunächst keine neuen Erkenntnisse zur Absturzursache gebracht. (27. Dezember 2016)

Erste Untersuchungen des Flugdatenschreibers haben zunächst keine neuen Erkenntnisse zur Absturzursache gebracht. (27. Dezember 2016)

Keystone/Rossiya One TV Channel photo via AP
Der Flugschreiber wurde nahe der Flugkabine unter Wasser gefunden. (26. Dezember 2016)

Der Flugschreiber wurde nahe der Flugkabine unter Wasser gefunden. (26. Dezember 2016)

Keystone/Vladimir Velengurin/Emergency Situations Ministry

Der Absturz eines russischen Militärflugzeugs über dem Schwarzen Meer ist laut Armee nicht durch eine Explosion, sondern durch ein «anormales Funktionieren» der Maschine verursacht worden.

uf eine Explosion in der am Sonntag ins Schwarze Meer gestürzten Militärmaschine gefunden. Generalleutnant Sergej Bainetow sagte am Donnerstag:«Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es keine Explosion an Bord gegeben hat.» Die Möglichkeit eines Anschlags werde «dennoch noch nicht verworfen».

Flugschreiber geborgen

Bei dem Absturz der Tupolew-154 kurz nach dem Start von Sotschi nach Syrien waren alle 92 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Beide Flugschreiber wurden geborgen. Bainetow sagte, ein Terroranschlag müsse nicht unbedingt mit Sprengstoff ausgeführt werden. Mehrere Faktoren könnten den Absturz herbeigeführt haben.

Unter den Passagieren waren Mitglieder des weltbekannten Alexandrow-Militärchores sowie die für ihre wohltätige Arbeit bekannte russische Ärztin Jelisaweta Glinka und mehrere Journalisten. Die Musiker sollten für russische Soldaten in Syrien ein Neujahrskonzert geben. (pat/sda)

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