Euro-Airport: Erneut «Bombenalarm» am Flughafen
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Euro-AirportErneut «Bombenalarm» am Flughafen

Wegen eines herrenlosen Gepäckstücks musste der Basler Euro-Airport am Mittwochabend evakuiert werden. Erst am Sonntag sorgte ein solcher «Bombenalarm» für Chaos am Flughafen.

von
Lukas Hausendorf

Spezialkräfte machen sich vor dem Flughafen für den Einsatz bereit.

20min/News-Scout

Wegen eines Polizeieinsatzes war der Basler Euro-Airport am Mittwochabend nach 17 Uhr nicht mehr erreichbar. Auf Anfrage bestätigte eine Sprecherin des Flughafens, dass wegen eines verlassenen Gepäckstücks das «Standardprozedere» eingeleitet worden sei. Dies bedeutet, dass der betroffene Bereich des Terminals geräumt werden musste. Wie viele Reisende betroffen sind und ob es zu Flugausfällen kommt, war zunächst unklar. Im Verlaufe des Abends normalisierte sich der Betrieb wieder.

Schon am Pfingstsonntag löste ein unbeaufsichtigtes Gepäckstück ein Chaos am Flughafen aus. Dieser warnt Reisende mit Aushängen und Durchsagen zwar eindringlich, dass «jedes zurückgelassene Gepäckstück eine Evakuierung des Flughafens» zur Folge habe. Zudem wird eine Busse von bis zu 450 Euro verhängt.

Die «Standardprozedur» steht in Zusammenhang mit der Terrorwarnstufe und in Frankreich gilt seit dem Attentat auf das Bataclan in Paris im November 2015 die höchste Warnstufe. «Der Euro-Airport ist ein vergleichsweise kleiner Flughafen, der überdies nur über einen einzigen Terminal verfügt, weshalb eine Evakuierung naturgemäss einen bedeutend grösseren Teil des Flughafens betrifft.»  

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