Aktualisiert 18.05.2013 14:22

Apple-FabrikErneut Selbstmord-Serie bei Foxconn

Die schlechten Arbeitsbedingungen bei der Elektronikfirma Foxconn in China treiben weitere Arbeiter in den Tod. In den vergangenen Wochen sind drei Junge verstorben.

von
aeg

Nach mindestens 13 Selbstmorden im Jahr 2010 haben sich in den vergangenen Wochen drei weitere Mitarbeiter der Elektronikfirma Foxconn in China in den Tod gestürzt. Die zwei jungen Männer und die junge Frau, die sich das Leben nahmen, hatten in einer Foxconn-Fabrik in Zhengzhou gearbeitet.

Die Suizide ereigneten sich seit dem 24. April. Der jüngste Vorfall habe sich am Dienstag ereignet. Die Gründe für die Todessprünge seien unklar, teilte die US-Menschenrechtsgruppe China Labor Watch am Samstag mit.

Proteste gegen den «Blutigen Apfel»

Löhne in China um fast 70 Prozent angehoben

Das taiwanische Unternehmen Foxconn, das unter anderen Apple, Nokia und Sony beliefert, steht seit 2010 unter Beobachtung. Die damalige Selbstmordserie führten Aktivisten auf harte Arbeitsbedingungen zurück.

Seitdem wurde die Löhne in China um fast 70 Prozent angehoben. Foxconn ist der Weltmarktführer bei Computerkomponenten und beschäftigt in China bis zu 1,1 Millionen Menschen. (aeg/sda)

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