Erneut zwei Menschen zu Tode gestürzt
Aktualisiert

Erneut zwei Menschen zu Tode gestürzt

Erneut sind in den Schweizer Bergen zwei Menschen ums Leben gekommen: In St. Gallen kam ein 44-Jähriger ums Leben, im Wallis stürzte ein 27-Jähriger von einem Viertausender.

Ein 44-jähriger Mann stürzte am frühen Montagmorgen am Gamser Rugg im Kanton St. Gallen zu Tode. Ein 27-jähriger St. Galler war am Sonntagmorgen am Alphubel im Wallis tödlich verunfallt.

Der 44-Jährige hatte am Sonntag einen Hirten auf der Gamsalp oberhalb von Grabs besucht und wollte gegen 02.00 Uhr den Rückweg antreten. Dabei muss er vom Weg abgekommen und über mehrere Felsbänder rund 50 Meter in die Tiefe gestürzt sein, wie die St. Galler Kantonspolizei schreibt. Der Alphirt bemerkte, dass sich beim Abstieg seines Kollegen ein Zwischenfall ereignet hatte und alarmierte die Rettungsflugwacht. Diese flog noch in der Nacht einen SAC-Angehörigen zum mutmasslichen Unglücksort. Der Rettungsmann stiess auf die Leiche des Abgestürzten. Der Verunglückte wurde am Montagvormittag mit einem Helikopter geborgen.

Zweiter Tod im Wallis

Ein 27-jähriger Alpinist aus dem Kanton St. Gallen hatte am (gestrigen) Sonntagmorgen zusammen mit einem Begleiter den Aufstieg auf den 4.206 Meter hohen Gipfel des Alphubels im Wallis in Angriff genommen. An einem zwei Meter hohen Felsblock kam der nicht angeseilte Alpinist zu Fall, stürzte auf einen kleinen Vorsprung ab und von dort rund 200 Meter in die Tiefe. Die Retter konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Damit sind in den Schweizer Alpen allein im Juli bislang mindestens 13 Menschen beim Wandern oder Bergsteigen ums Leben gekommen.

(dapd)

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