St. Gallen - Erneute Biss-Attacke am Mannenweiher 
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St. GallenErneute Biss-Attacke am Mannenweiher

Wie schon im Jahr zuvor: Ein Badegast im Mannenweiher wurde kürzlich von einem Hecht gebissen. Roman Hofe, Leiter der Badeanlage, spricht von einem Zufall.

von
Vincent Vogler
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Kürzlich wurde erneut eine Person im Mannenweiher von einem Hecht gebissen.

Kürzlich wurde erneut eine Person im Mannenweiher von einem Hecht gebissen.

iStockphoto/bbevren
In der vergangenen Badesaison erwischte es eine Frau.

In der vergangenen Badesaison erwischte es eine Frau.

Privat
Sie musste vor lauter Schmerzen ins Spital.

Sie musste vor lauter Schmerzen ins Spital.

Privat

Darum gehts

  • Ein Mann wurde im Mannenweiher in St. Gallen von einem Hecht ins Bein gebissen.

  • Schon im vergangenen Jahr wurde am gleichen Ort eine Frau gebissen.

  • Roland Hofer, Leiter Bad- und Eisanlagen der Stadt St. Gallen, hält das Ganze für einen grossen Zufall.

Er hat wieder zugebissen: Im Mannenweiher in St. Gallen soll ein Mann beim Schwimmen von einem Hecht ins Bein gebissen worden sein, schreibt das «Tagblatt». «Das ist ein grosser, unschöner Zufall», bedauert Roland Hofer, Leiter Bad- und Eisanlagen der Stadt St. Gallen, gegenüber der Zeitung. Zum Vorfall kam es am 18. Juni. «Der Mann wurde vom anwesenden Badmeisterpersonal erstversorgt», so Hofer. Der Biss sei ärgerlich für den Betroffenen. Die Bademeister seien jedoch in Kontakt mit ihm und es gehe ihm gut.

Die Geschehnisse erinnern stark an eine 32-jährige Frau, die in der vergangenen Badesaison ebenfalls von einem Hecht gebissen wurde: «Ich spürte etwas an meinem Fuss, ging aus dem Wasser und merkte, dass ich blute», sagte die St. Gallerin damals gegenüber 20 Minuten. Die 32-Jährige erholte sich zwar rasch von dem Biss, wollte nach dem Schock aber vorerst auf den Besuch im Mannenweiher verzichten.

«Badegäste dürfen sich sicher fühlen»

Müssen die Badegänger nun öfter darum bangen, bei einem Schwumm durchs kalte Nass gebissen zu werden? Hofer verneint: «Es ist eine absolute Ausnahme, dass ein Hecht zubeisst.» Die Fische würden sich in der Regel fern von Personen halten. Badegäste dürften sich deshalb im Gemeinschaftsbad Dreilinden sehr sicher fühlen.

Dennoch, es werden jährlich Massnahmen gegen die Fische ergriffen: «Wir sind bemüht, den Hechtbestand im Mannenweier auf einem geringen Niveau zu halten», erklärt Hofer. Entsprechend würden Hechte ausgefischt und umgesiedelt. So habe man das in den vergangenen Jahren gehandhabt und so werde man es auch in diesem Jahr machen. Der Fischbestand werde laufend beobachtet und reguliert. «Nicht nur wegen einer möglichen Überpopulation, auch, um Artfremdes herauszuholen», so Hofer.

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