Schuldzuweisungen: Erneute Eiszeit zwischen Rihanna und ihrem Vater
Aktualisiert

SchuldzuweisungenErneute Eiszeit zwischen Rihanna und ihrem Vater

Zwischen Rihanna und ihrem Vater herrscht Funkstille. Beide Seiten sagen, der jeweils andere melde sich nie. Drogenkosum, Alkohol-Exzesse und Interviews, in denen Ronald Fenty angeblich gegen Geld über seine Tochter sprach, haben das Verhältnis zerrüttet.

Die «Russian Roulette»-Sängerin verwarf alle Gerüchte, ihr Vater Ronald Fenty hätte versucht, sich wieder mit ihr zu versöhnen. Sie besteht eisern darauf, er sei derjenige, der sie ignoriere. Der Zwist resultierte aus einem Streit, den die beiden hatten, nachdem sie herausfand, dass ihr Vater sich vor einem ihrer Konzerte betrunken hatte.

«Ich bin diejenige, die seit Ewigkeiten versucht, die Sache mit ihm ins Reine zu bringen», sagte Rihanna dazu. «Ich habe von meinem Vater seit einem Jahr nichts mehr gehört. Ich habe es versucht, ich habe ihm die Hand gereicht. Ich habe meinen Teil erledigt. Jetzt liegt es an ihm.» Zuletzt behauptete Fenty, das Ganze sei andersrum: Er versuche seit Monaten mit seiner 21-jährigen Tochter in Kontakt zu treten. Sie weigert sich seiner Darstellung nach, mit ihm zu sprechen.

Nicht nur die Alkoholeskapaden haben zu der Entfremdung der Familie geführt. Auch sein offizielles Statement zu den Prügel-Attacken ihres Ex-Freundes Chris Brown im Februar kann Rihanna ihm nicht verzeihen. «Er hat etwas getan, was mir sehr wehtat. Er sich von mir abgewendet und ist zu den Medien gegangen. Er wurde bezahlt dafür, über alle diese Sachen zu reden - all diese kleinen Interviews, die er nach der ganzen Situation im Februar gegeben hat. Ich hatte nicht mit ihm gesprochen und er erzählte es so, als hätten wir es getan. Ich war so enttäuscht.»

Rihanna, die auf Barbados geboren wurde, hatte eine Kindheit, die von den Drogenproblemen ihres Vaters geprägt wurde. Die Trennung von ihrer Mutter, als sie 14 Jahre alt war, tat ein Übriges, um sie ihm zu entfremden. (bang)

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