Aktualisiert 28.06.2011 21:13

Urkantone

Ernstfall geprobt

Der Veterinärdienst der Urkantone hat am Dienstag in Küssnacht einen nationalen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche simuliert.

von
nop
Die Einsatzkräfte der Chemiewehr Uri befanden sich auf dem befallenen Bauernhof. (nop)

Die Einsatzkräfte der Chemiewehr Uri befanden sich auf dem befallenen Bauernhof. (nop)

Ein Hof, auf dem Milchkühe und Mastschweine gehalten wurden, musste durch die Chemiewehr Uri abgesperrt, die befallenen Tiere getötet und mit Lastwagen abtransportiert werden. Der Stall war allerdings vorher für die Übung geräumt worden – es waren keine Tiere involviert. Danach mussten die LKWs desinfiziert werden.

«In einem Umkreis von drei Kilometern dürfen keine Klauentiere mehr transportiert werden», so Kantonstierarzt Josef Risi. Auch der Milchtransport und der Personenverkehr wurden durch einen sogenannten «Standstill» gestoppt.

Noch bis morgen wird der GAU geprobt: «Wir prüfen,

ob die materiellen und per­sonellen Ressourcen der Veterinärämter ausreichen», so Risi.

(nop/20 Minuten)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.