Erpressung und Drohung – Erpresserbriefe – so will die Polizei die Kriminellen dingfest machen
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Erpressung und DrohungErpresserbriefe – so will die Polizei die Kriminellen dingfest machen

Erpresserschreiben per A-Post: Mehrere Personen haben Briefe mit massiven Drohungen erhalten. Die Kriminellen fordern die Zahlung in Bitcoin. Die Polizei untersucht die Couverts nach Spuren.

Die Täter fordern die Zahlung von 0.5 Bitcoin, was rund 23’000 Franken entspricht. Stefan Oberlin, Kantonspolizei Zürich, nimmt Stellung zu den Briefen «Es ist ziemlich harsch und fordernd geschrieben, darum ist die Drohung und Erpressung erfüllt, darum ist es ein Offizialdelikt.»

Um die Täter dingfest zu machen, ist die Polizei an möglichst unberührten Erpresserbriefen interessiert. Wer einen solchen Brief erhalten hat, soll das Couvert möglichst ungeöffnet in ein Sichtmäppchen verpacken und dieses zur Polizei bringen. Stefan Oberlin hilft die Couverts schnell und sicher zu erkennen. «Alle Couverts waren bis jetzt grau. Die Couverts haben immer am gleichen Ort eine Etikette aufgeklebt. Es hat auch zwei Stempel drauf und abgestempelt wurde der Brief bis jetzt immer in Gossau.»

Woher die Kriminellen die Adressen haben, ist noch unklar. Die Behörde vermutet, dass die Postadressen der betroffenen Schweizerinnen und Schweizer wohl aus einem Datendiebstahl von Kundenadressen stammen.

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(Team Video News)

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