Mitten ins Gesicht: Erst der Ellbogen, dann der Schuh
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Mitten ins GesichtErst der Ellbogen, dann der Schuh

Ein kolumbianischer Kicker verpasst seinem Gegenspieler einen Tritt ins Gesicht, nachdem er ihn zuvor mit dem Ellbogen niedergestreckt hat. Die Folge: Die 41. rote Karte seiner Karriere.

von
dke

Santa Fes Gerardo Bedoya tritt seinen Gegenspieler Jhonny Ramirez nach einem Foul ins Gesicht. (Quelle: Youtube/<a href="http://youtu.be/qUFRjIEZSYU"_blank">elfenixdiego</a>)

In der kolumbianischen Primera A kommt es zur Begegnung zwischen Millonarios und Santa Fe. Im Bogotá-Derby geht es von Anfang an hitzig zur Sache. Nach einer guten halben Stunde überschlagen sich jedoch die Ereignisse.

Santa Fes Gerardo Bedoya hämmert seinem Gegenspieler Jhonny Ramírez den Ellbogen ins Gesicht. Schiri Velez zögert keine Sekunde und zeigt dem Täter sofort die rote Karte. Doch die Aktion von Hitzkopf Bedoya ist noch nicht vorbei. Er dreht sich um und verpasst dem am Boden liegenden Ramírez einen Tritt ins Gesicht. Das lassen die Millonarios-Spieler nicht auf sich sitzen – es kommt zur Rudelbildung.

Neun gegen neun

Neben Übeltäter Bedoya müssen auch noch zwei andere Spieler den Platz verlassen, Román Torres (Millonarios) und Edwin Cardona (Santa Fe). Die beiden sind sich im Rudel in die Haare geraten. Ingesamt werden in der Partie elf Karten gezeigt. In der 84. Minute wird ein weiterer Millionarios-Kicker unter die Dusche geschickt. Beim Schlusspfiff stehen also nur noch 18 Spieler auf dem Feld – neun auf jeder Seite. Santa Fe verliert die Partie 1:2.

Bedoya ist kein Kind von Traurigkeit. 41 rote Karten hat er in seiner Karriere schon gesammelt. So schnell wird er aber wohl keine mehr bekommen. Nebst einer Geldstrafe von 1 227 850 kolumbianischen Pesos (knapp 650 Schweizer Franken) wurde der 36-Jährige für 15 Spiele gesperrt.

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