Paris Hilton: Erst Foto-Shooting, dann Dschihad
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Paris HiltonErst Foto-Shooting, dann Dschihad

Geht es darum, der Welt einmal mehr zu beweisen, wie «hot» sie auch im Persischen Golf in einem Bikini aussieht, nimmt Paris Hilton gerne eine internationale Krise in Kauf. Eigentlich sind wir erstaunt, dass dies nicht eher passiert ist ...

Die Hotelerbin weilt zur Zeit im Golfemirat Dubai, wo sie eine Episode ihrer Reality-Show «My New BFF» dreht. In weiser Rücksichtnahme auf die örtlichen Sitten verbaten ihr TV-Produzenten, einen Bikini zu tragen während der Dauer ihres Aufenthalts. Doch nach wenigen Stunden posierte die Blondine schon im knappen Zweiteiler am Strand.

«Paris hielt eine grosse öffentliche Rede, in der sie erzählte, wie sehr sie den Nahen Osten liebe und dessen Kultur respektiere», berichtet der Reporter der Tageszeitung «Daily Mail», «doch am darauffolgenden Tag tänzelte sie im Bikini am Strand herum und warf sich in provokative Posen vor die Kamera. Ihre Bosse hatten sie noch gewarnt, dass westliche Touristen ins Gefängnis gekommen seien, weil sie die Regeln missachtet hätten.»

Bevor Hilton eigenhändig den Grund für eine Neuauflage von 9/11 liefert: Behaltet eure Hotelerbin für euch, ihr Ungläubigen! Und überhaupt: Welche Unverantwortlichen stellen einer Paris Hilton einen Reisepass aus?

Doch das Partygirl weiss sich zu wehren - mittels der neusten Weapon of Mass Destruction: Twitter. Dort dementiert sie, dass Bikinis im Golfstaat verboten seien. «Was denkt ihr tragen die Leute sonst? Es ist über 38 Grad dort!» Und überhaupt: «Ich liebe es, wie die Araber angezogen sind. Wunderschön!»

Ach stimmt! Die stolzen Wüstensöhne, die in Surfershorts auf ihren Kamelen reiten ...

(obi)

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