The Dø: Erst Paris, jetzt die ganze Welt
Aktualisiert

The DøErst Paris, jetzt die ganze Welt

Sie sind vielleicht das sympathischste Paar im europäischen Pop. Am Freitag Abend stellen The Dø ihr neues Album «Both Ways Open Jaws» im Zürcher Komplex vor.

von
Niklaus Riegg
The Dø sind in unserem Nachbarland Frankreich schon lange Stars. (Marianne Maric)

The Dø sind in unserem Nachbarland Frankreich schon lange Stars. (Marianne Maric)

Im Frankreich sind Olivia Merilahti und Dan Levy längst Stars. «A Mouthful», das 2008 erschienene Debütalbum von The DØ, verkaufte sich über 150 000-mal und war das erste englischsprachige Album eines französischen Acts, das Platz eins der Charts erreichte.

Nach Frankreich folgt jetzt der Rest der Welt. Auf seinen letzten Touren in Europa und den USA gab das Pariser Duo über 200 Konzerte, darunter auch ein viel umjubelter Auftritt am Paléo. Wie ist es, als Paar über so lange Zeit so nah aufeinander zu sein? «Wir lernten uns definitiv besser kennen und unsere Streitkultur hat sich verbessert. Jetzt diskutieren wir alles aus», so Levy. «Aber am Ende konnten wir wirklich nicht mehr. Wir wollten nur noch unser zweites Album aufnehmen», so Olivia im Interview mit 20 Minuten.

Und kaum ist die Platte fertig, stehen sie wieder auf der Bühne, diesmal mit einer kompletten Band.

Am Freitag Abend kommt die Deutschschweiz in den Genuss einer der ersten Shows, bei der die beiden ihren Zweitling «Both Ways Open Jaws» vorstellen werden. Und es soll nicht das letzte Konzert hierzulande sein: «Ich hoffe, wir können wieder am Paléo spielen. Das war damals eine unserer besten Shows überhaupt», so Merilahti.

The Dø live: Freitag, den 17.03. um 20 Uhr, Komplex 457 in Zürich. Tickets gibt es an der Abendkasse.

Das Schöne an The Dø ist, dass sie es schaffen, schräg, eklektisch und unfassbar zu sein. Und trotzdem wird jeder mit einem Herz für Pop sofort von ihrer Musik verzaubert. So auch bei ihrem Zweitling «Both Ways Open Jaws»: Erst ist man einfach verzaubert von den kindlichen Melodien und den treibenden Rhythmen. Doch bei jedem Anhören eröffnet sich in Songs wie «Dust It Off» oder «Moon Mermaids» eine neue Dimension.

Deine Meinung