Neuseeland: Erste ausländische Opfer identifiziert
Aktualisiert

NeuseelandErste ausländische Opfer identifiziert

Erst 13 der 161 geborgenen Opfer des Erdbebens in Christchurch sind identifiziert. Darunter sind zwei Israelis.

Zwei Israelis sind die ersten identifizierten ausländischen Opfer des schweren Erdbebens, das Dienstag vor einer Woche die neuseeländische Stadt Christchurch heimgesucht hat.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, stieg die Zahl der Toten auf mittlerweile 161. Allerdings würden noch viele Menschen vermisst, sodass mit rund 240 Toten zu rechnen sei, hiess es.

Amateurvideo des Erdbebens

Die Identifikation vieler Opfer gestaltet sich schwierig, weil sie von den Trümmern zermalmt wurden. Bislang wurden nur die Namen von 13 Toten veröffentlicht.

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Die Namen der 22- und 23-jährigen israelischen Rucksacktouristen wurden am Donnerstag der Liste hinzugefügt. Die Behörden rechnen mit weiteren ausländischen Opfern, da sich in einem der eingestürzten Gebäude eine Sprachschule befand.

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Am 22. Februar um 12.51 Uhr (Ortszeit) hatte ein Erdbeben der Stärke 6,3 die Südinsel Neuseelands erschüttert. Das Epizentrum lag nur wenige Kilometer von der belebten Innenstadt von Christchurch entfernt. Zahlreiche Bürogebäude, Kirchen und Häuser in der mit 350 000 Einwohnern grössten Stadt der Südinsel wurden stark beschädigt.

(sda)

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