Aktualisiert 19.10.2006 22:53

Erste Basler Bildungsmesse: Alles zum Thema Berufswahl

Grosser Ansturm an der ersten Basler Berufs- und Bildungsmesse: Über 6000 Personen besuchten gestern die neue Informationsplattform.

Über 90 Aussteller präsentieren bis morgen im Messezentrum mehr als 250 Wege in den Beruf. Vertreten sind an der ersten Basler Berufs- und Bildungsmesse neben Branchen- und Berufsverbänden auch einzelne Firmen sowie Schulen und Institutionen. Zudem gibt es ein Begleitprogramm mit täglichen Elterninformationen in Deutsch und Fremdsprachen sowie Podiumsdiskussionen und Rollenspiele. Gestern war die Messe ganz in der Hand der Schulklassen: «Man bekommt sehr viele Informationen über das spätere Berufsleben», lobte Tereza Nokaj (15) aus Rheinfelden. Kollegin Maria Luisa Longhitano fügte hinzu: «Ich finde es gut, dass nicht nur erklärt wird, sondern dass man auch ausprobieren kann.» Einziger Kritikpunkt vieler Besucher: Es sei zu voll und zu laut gewesen.

Die Berufs- und Bildungsmesse wurde vom Basler Gewerbeverband ins Leben gerufen. Sie sorgte im Vorfeld für Diskussionen, nachdem der Basler Regierungsrat eine Mitfinanzierung abgelehnt hatte. Er begründete dies damit, dass in Pratteln bereits regelmässig eine regionale Berufsschau stattfinde. «Das hat uns bestärkt, erst recht etwas zu tun», erklärte Gewerbedirektor Peter Malama.

Sabine Knosala

Staatsaufträge für Lehrfirmen

Wenn ein Unternehmen Lehrlinge beschäftigt, soll dies der Kanton bei der Vergabe von Staatsaufträgen mitberücksichtigen: Der Landrat überwies den Vorstoss mit 41 zu 31 Stimmen an die Regierung. Die Petitionskommission hatte die Motion für eine Änderung des Beschaffungsgesetzes aufgrund einer Petition des Jugendrates BL eingebracht. Als Postulat überwies der Landrat zudem die in der Petition enthaltene Forderung nach Schaffung eines Berufsbildungsfonds.

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