Basel: Erste Hitzetage lassen Badi-Kasse klingeln
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BaselErste Hitzetage lassen Badi-Kasse klingeln

Das Thermometer steigt in den kommenden Tagen über die 30-Grad-Marke. Die Basler Schwimmbäder rechnen mit dem ersten Ansturm der Saison.

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jd
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Ein kurzes Sommer-Intermezzo lockt die Basler in die Badis.

Ein kurzes Sommer-Intermezzo lockt die Basler in die Badis.

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Wer sich im kühlen Nass erfrischen will, muss erstmal Schlange stehen.

Wer sich im kühlen Nass erfrischen will, muss erstmal Schlange stehen.

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Peter Portmann, Bachgraben-Leiter freut sich am Mittwoch über den vorerst schönsten Tag der Saison.

Peter Portmann, Bachgraben-Leiter freut sich am Mittwoch über den vorerst schönsten Tag der Saison.

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Gemäss Prognosen von Meteo Schweiz kehrt in Basel drei Tage lang der Sommer ein. Bis zu 34 Grad heiss soll es werden – da kommt eine Abkühlung in einer der Badis gerade recht. Peter Howald, Leiter des Sportamts freut sich über das Sommer-Intermezzo. «In den vergangenen Wochen war das Wetter zwischendurch wirklich elend», zieht er ein erstes Fazit.

Rund 70 Prozent weniger Eintritte als im Vorjahresdurchschnitt seien bisher verkauft worden. Dass langersehnte sonnige Tage bevorstehen, sei ein Segen und komme für die Schwimmbäder sehr gelegen. «Wenn wir im Sommer noch ein paar weitere schöne Tage haben, gleicht das die Endrechnung aus und wir haben trotz Schlechtwetter-Tagen ein Durchschnittsjahr», so Howald.

4000 Besucher im Bachgraben

Die Badis seien für den Besucher-Strom gerüstet. Die Qualität des Wassers werde die ganze Saison hindurch dreimal täglich kontrolliert. Der Rasen habe sehr viel Nässe abbekommen und sei gesättigt, würde sich aber schnell erholen und eine gute Liegefläche abgeben.

Am Mittwoch war das grösste Freibad der Region, das Bachgraben, bereits ordentlich gefüllt. «Heute ist ganz klar der bislang schönste Tag des Jahres», freut sich Peter Portmann, Leiter der Bachgraben Badi. Während er am Mittwoch mit bis zu 3000 Besuchern rechnet, werden es einen Tag darauf wahrscheinlich bereits 1000 mehr sein. Die Leute würden immer einen Moment brauchen, um zu realisieren, dass jetzt Badewetter sei, sagt er.

Neuer Einstieg in Rhein

Wer einen Rheinschwumm der Badi vorzieht, hat in diesem Jahr eine neue Einstiegs-Möglichkeit auf der linken Flussseite. «Mit der Umgestaltung des ehemaligen Hafens St. Johann wurde dort eine weitere Schwimmzone eingerichtet. Diese ist mit Ausstiegs-Möglichkeiten und Duschen versehen», informiert Polizeisprecher Andreas Knuchel.

Er ermahnt die Schwimmer zur Vorsicht und erinnert daran, die Badeverbote in allen Hafengebieten und vor der Schleuse in Birsfelden einzuhalten. Im Moment würden zudem Pegel und Strömung die Abkühlung im Rhein noch verunmöglichen.

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