Basel: Erster Concierge-Service will den Alltag erleichtern
Aktualisiert

BaselErster Concierge-Service will den Alltag erleichtern

Einkäufe erledigen, Arzttermin vereinbaren, Tischreservationen: Solche zeitraubenden Dinge stressen vor allem Expats – nun hilft der Service Savoir Faire.

von
Anna Luethi
Sandra Locher will den Baslern mit Savoir Faire unter die Arme greifen. (lua)

Sandra Locher will den Baslern mit Savoir Faire unter die Arme greifen. (lua)

Drei Kinder, Haushalt, Job und ein viel ­beschäftigter Ehemann in Paris: Sandra Locher muss in ihrem Alltag so einiges organisieren. Die 38-jährige Baslerin hat jahrelang als Expat (temporär im Ausland arbeitende Fachkraft) in New York gelebt – dort kam die persönliche Concierge auf ihre Geschäftsidee. «Für viele Dinge hatte ich schlichtweg keine Zeit, in den Staaten ist es jedoch gang und gäbe, sich Kleinigkeiten abnehmen zu lassen», sagt sie. Anfang Woche hat sie Savoir Faire eröffnet, den ersten Concierge-Service für Basel. «In erste Linie will ich Expats und Leute aus der Pharmaindustrie und von Banken ansprechen», sagt sie.

Aber auch für Durchschnittsbasler ist der Service praktisch: Während der Ferien etwa schaut Locher zum Haus und leert den Briefkasten. «Ich werde anfangs noch viele Aufträge selbst erledigen. Was ich nicht kann, leite ich an Fachleute von Elektrikern bis Yogalehrer weiter», so Locher. Sie hofft, sich nun einen festen Kundenstamm aufzubauen. «In einem Jahr möchte ich zwei festangestellte Mitarbeiter haben.» Dann will sie sich weiterbilden. In den USA gibt es etwa Kurse, wie man perfekt Koffer packt, Schränke einräumt oder den ganzen Haushalt neu organisiert.

www.savoirfaire-basel.com

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