26.10.2020 11:21

Kaltfront über der SchweizSo viel Neuschnee gab es heute in den Bergen

Diese Woche zieht eine Kaltfront über die Schweiz mit ordentlich Niederschlag. Dies sorgte in höheren Lagen für einige Zentimeter Neuschnee.

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Kühe stehen im Neuschnee, aufgenommen im St. Margrethenberg. (26. Oktober 2020)

Kühe stehen im Neuschnee, aufgenommen im St. Margrethenberg. (26. Oktober 2020)

KEYSTONE
Schnee und Hudelwetter: Verschneite Landschaft in St. Margrethenberg SG.

Schnee und Hudelwetter: Verschneite Landschaft in St. Margrethenberg SG.

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Weiss bedeckte Wiese auch in Heiden AR. 

Weiss bedeckte Wiese auch in Heiden AR.

Leser-Reporter 

Mit einem kräftigen Kälteeinbruch und teilweise starken Niederschlägen ist in der Nacht auf Montag der Winter in den Bergen eingekehrt. Vor allem im Süden und Westen der Schweiz fielen bis am Nachmittag bereits über 50 Liter Niederschläge pro Quadratmeter.

Damit fielen in den Hochalpen auch über 50 Zentimeter Neuschnee, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilte. Einige Schneeflocken verirrten sich vor allem in den inneralpinen Tälern auf bis zu 600 Meter über Meer hinunter. Grund für den Kälteeinbruch ist eine kräftige Störung aus einem Tief über dem Nordatlantik.

Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, zeigte auf wie die Schneefallgrenze am Morgen innerhalb von drei Stunden bis 11.30 Uhr von knapp 1700 auf unter 1300 Meter über Meer absank. Im Verlauf sank die Grenze in den Alpen, Voralpen und im Wallis auf bis zu 1000 Meter.

Weitere Niederschläge und Unwettergefahr

Die Meteorologen rechneten für die Süd- und Ostschweiz bis in die Nacht hinein mit weiteren ausgiebigen Niederschlägen. In den Hochalpen erwarteten sie bis zu einem Meter Neuschnee. Schnee fiel ab Montagmittag auf den ganzen Alpenhauptkamm. Lokal waren auch auf 1500 Metern 50 Zentimeter Neuschnee zu erwarten.

In Teilen Graubündens herrschte grosse Unwettergefahr, im Rest des Kantons und im Tessin Unwettergefahr. Auf der Alpensüdseite sank die Schneefallgrenze erst ab dem Montagnachmittag von 2000 Metern ab auf 1600 Meter über Meer.

(SDA)

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38 Kommentare
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Gläubige

27.10.2020, 13:11

Danke Greta und Klimajugend

Erntedank

27.10.2020, 04:04

Bei uns gab es die ersten Schneeflocken, aber auch das ist nicht aussergewöhnlich Ende Oktober auf 750 m Höhe. Der Regen zuvor war für die Natur ein Segen. Die Wurzeln der Bäume haben es vor dem Winter nochmals nötig. Abgesehen vom unseligen Virus war es ein ausgewogenes gutes Jahr.

toni

26.10.2020, 14:08

oh, schnee. danei ist doch herbst. wie war das mit der klimaerwärmung? schon vorbei?