Hitze in Europa: Erster See in Österreich ist verdunstet

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Hitze in EuropaErster See in Österreich ist verdunstet

Wie schlimm die Hitzewelle in Europa mittlerweile ist, zeigen neue Bilder aus dem All. Die ersten Seen in Österreich trocknen nun komplett aus.

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Links der Zicksee gefüllt mit Wasser Anfang Juni, rechts ein fast vollkommen ausgetrockneter See am 24. Juli.

Links der Zicksee gefüllt mit Wasser Anfang Juni, rechts ein fast vollkommen ausgetrockneter See am 24. Juli.

Sentinel-Hub / ESA-Sentinel 2
Beim Zicksee handelt es sich um einen Steppensee, also ein Gewässer ohne Zuflüsse, der hauptsächlich von Niederschlag und Verdunstung abhängig ist.

Beim Zicksee handelt es sich um einen Steppensee, also ein Gewässer ohne Zuflüsse, der hauptsächlich von Niederschlag und Verdunstung abhängig ist.

IMAGO/imagebroker

Darum gehts

  • Weite Teile Europas leiden derzeit unter einer Hitzewelle und Trockenheit.

  • In Österreich ist nun ein See verdunstet.

  • Auch in den nächsten Tagen muss in Europa mit hohen Temperaturen gerechnet werden.

Wie das Satelliten-Paar Sentinel-2 dokumentiert, ist der Zicksee im österreichischen Burgenland in nur wenigen Wochen fast komplett ausgetrocknet. Aufnahmen von Anfang Juni 2022 zeigen den See voll Wasser, am 24. Juli ist dagegen der komplette Boden des Sees in einer Sandwüste zu sehen. Seit Tagen kämpfen Helfer vor Ort, um die im See lebenden Fische in tiefere Teiche umzusiedeln, mittlerweile wird aber ein Massensterben befürchtet, wie Heute.at berichtet.

Beim Zicksee handelt es sich um einen Steppensee, also ein Gewässer ohne Zuflüsse, der hauptsächlich von Niederschlag und Verdunstung abhängig ist. Der See hat eine maximale Tiefe von 140 Zentimeter. In den letzten Jahren wurde Grundwasser in den See gepumpt, um den Wasserspiegel zu erhöhen.

Zwei blockierende Hochs namens Jürgen und Lebrecht halten Österreich seit Wochen im Hitze-Klammergriff. Auch «ein ortsfestes Tief bei Portugal» habe zu der grossen und vor allem sehr lang anhaltenden Hitze aus Nordafrika in Richtung Mitteleuropa geführt, so Ubimet-Wetterexperte Michele Salmi gegenüber Heute.at.

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(job)

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